Pflanzen im Wintergarten

Ausstattung von Wintergärten

Für die konkrete Raumgestaltung beim Wintergarten gibt es kein Patentrezept. Ebenso wie bei der übrigen Inneneinrichtung sind der kreativen Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Sehr beliebt ist die Einrichtung mit Rattanmöbeln, da diese unempfindlich und robust sind und doch eine Form von Leichtigkeit ausstrahlen. Dies ist jedoch nur eine Möglichkeit von vielen. Auch Gartenmöbel aus anderen Materialien wie Gusseisen können im Wintergarten sehr reizvoll wirken. Im Gegensatz zum Garten selbst verbleiben diese Möbel ganzjährig an ihrem Platz und werden in der kälteren Jahreszeit nicht deponiert. Teakmöbel sind aufgrund ihrer Witterungsbeständigkeit für den Außenbereich beliebt.

Durch Sonneneinstrahlung, die im Wintergarten sehr intensiv sein kann, können sie jedoch ausbleichen und eine silberfarbene Patina ansetzen. Für Wintergärten werden sie daher eher nicht so gern genommen, obgleich ihre Qualität sehr hochwertig ist. Die beste Wirkung im Wintergarten haben kleinere, kompakte Einrichtungsgegenstände. Sperrige Möbel wie Truhen oder große Schränke sind jedoch eher deplaziert. Sie würden nämlich die offene Atmosphäre des Wintergartens empfindlich stören. Vielmehr sind kleinere Möbel hier eine gute Wahl. Abstelltischchen, Bistrostühle und ähnliche Möblierungen harmonieren am Besten. Beliebt sind kleine Bänke, welche sowohl dekorativen Zwecken wie auch als Sitzgelegenheit dienen können.

Große Pflanzen besser geeignet

Aufgrund des großen Platzangebotes werden Wintergärten sehr gern für große Pflanzen genutzt, welche sich in der Wohnung oft nur schwer geeignete Plätze finden lassen. Ein Beispiel dafür ist der Elefantenbaum. Er kann bis zu mehreren Metern groß werden und wirkt im normalen Wohnumfeld eher sperrig. Ganz anders im Wintergarten. Hier kann er sich vorzüglich entfalten, da er ohnehin viel Licht benötigt. Als weitere Alternativen bei Grünpflanzen sind verschiedene Palmen recht beliebt. Zumal sie hier die Möglichkeit haben eher in die Höhe zu wachsen und ihre Pracht zu entfalten als in einem abgeschlossenen Raum.

Damit der Wintergarten auch bei Dunkelheit genutzt werden kann muss selbstverständlich auch an die Beleuchtung gedacht werden. Hier bieten sich eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten die von Niedervoltsystemen über Halogenscheinwerfern bis hin zu Deckenflutern reichen. Eine Bodenbeleuchtung eingelassen in Fliesen oder Naturstein bildet in jeder Hinsicht ein optisches Highlight. Sie sorgt für atmosphärische Stimmung, ist jedoch als Alleinbeleuchtung meist unzureichend. Weitere Möglichkeiten bieten LED-Leuchtfolien oder Leuchtschnüren, die im Wintergarten besonders effektvoll zur Geltung kommen. Darüber hinaus steht fast das gesamte Programm der Innenbeleuchtung auch zum Einsatz im Wintergarten zur Verfügung.

Strandkorb

Strandkörbe – ganz schön kuschelig

Sie lieben die Nordsee oder Ostsee? Dann holen Sie sich doch ein Stück Meeratmosphäre in Ihren Garten, Balkon oder Terrasse. Geschützt vor Wind, Sonne und neugierigen Blicken eröffnet ein Strandkorb die Gartensaison bereits im März. Während ihre Nachbarn noch in mieser Winterlaune sind, genießen Sie bereits die ersten Frühlingssonnenstrahlen an der frischen Luft. Ein prächtiger, witterungsbeständiger Blickfang der den allzu kurzen Sommer bis weit in den Herbst hinein verlängern kann.

Damals, wie alles begann

Dem kaiserlichen Hofkorbmacher Wilhelm Bartelsmann aus Warnemünde haben wir es zu verdanken, das Strandkörbe heute zu Hunderten an Nordsee und Ostsee vorzufinden sind. Für eine rheumageplagte Dame flocht er im Jahre 1882 ein neuartiges Sitzmöbel. Nun konnte Sie sonne- und windgeschützt den Blick auf die See genießen. Wohl an Urlaubsstimmung erinnert, findet man die Geflechtkörbe von Schleswig-Holstein bis Bayern in vielen Gärten. Allerdings nur in deutschen Gärten, denn außer den Deutschen gefällt der komfortable Windschutz keiner Nation

Ostsee Form – Nordsee Form
In der gesamten Strandkorb- Geschichte haben sich zwei gängige Formen herausgebildet. Ostsee-Form und Nordsee Form. Formen die sich aus den typischen Landschaftsbildern der beiden Meere begründen.

Strandkorb Ostseeform

Typisch für den “Ostsee Strandkorb” ist seine weiche und geschwungene Form. Das Design dieser kleinen Minilaube (manchmal auch Liebeslaube) läßt nur eine 45° Neigung nach hinten zu, deshalb nennt man man ihn auch “Halblieger”. So manche romantische Urlaubs- erinnerung ist wohl dafür verantwortlich, das sich die meisten Strandkorbfans für dieses Modell entscheiden. Der geschwungene Klassiker ist somit der beliebteste Strandkorb in der deutschen Gartenlandschaft. Hergestellt wird er in reiner Handarbeit – zu kompliziert sind die Arbeiten (flechten, tischlern, poltern) für automatisierte Maschinenfertigung. Natürlich hat so eine handwerkliche Qualität seinen Preis und läßt sich nicht als minderwertige Massenware verkaufen..

Nordseeform

Die geraden und eckigeren Formen sind charakteristisch für den Nordseestrandkorb. Die strengeren Formen sollen an die wilde, stürmische Nordsee erinnern. Die Bauweise hat aber gegenüber der Ostseeforn einen interessanten Vorteil. Der Korb läßt sich bis zu 90° nach hinten neigen und macht aus dem Strandkorb eine bequeme Liegewiese. Sonnenbaden auf den Bauch ist somit ohne Ver- renkungen möglich. Selbst verständlich kommen auch beim Nordseeform nur beste Materialen zu Einsatz Markisenstoffe, das heißt .Textilfaser aus Polyacryl .sind durchgefärbt und damit farbecht licht- und UV beständig und absolut pflegeleicht. Erhältlich ist dieser Strandkorb als Halblieger oder Lieger.

Garten gießen

Die kommenden Sommermonate stellen viele Pflanzen auf eine harte Probe, denn besonders zur Mittagszeit ist Wasser rar. Unter der großen Hitze leiden vor allem Kübelpflanzen wie der Trompetenbaum (Engelstrompete) und Balkonpflanzen. Diese sollten daher ausreichend gegossen werden. Leider wird hierfür immer öfter das Trinkwasser aus der Leitung verwendet.

Regenwasser ist besser und günstiger!

Dies ist nicht nur teuer, sondern auch sehr hart (kalkhaltig). Besser ist es daher mit Regenwasser zu gießen. Dieses ist kalkarm und in Mengen vorhanden. Um im Sommer genügend Vorrat an Regenwasser zu besitzen, eignen sich Regentonnen und Erdtanks ideal zur Speicherung dieses wichtigen Elements. Weitere Informationen unter http://www.hausgarten.net/garten-im-fruehling/gartentipps/regenwassernutzung.html

Von unten gießen

Viele Pflanzen bevorzugen ein Wässern “von unten”, d.h. man gießt nicht von oben auf die Pflanze, sondern gibt das Wasser in eine Unterschale, aus der sich die Pflanze das Wasser ziehen kann. Bei großen Kübelpflanzen ohne Unterschale kann man dieses Problem lösen, indem man beim Umpflanzen ein Plastikrohr mit etwa 4 cm Durchmesser bis an den Grund legt und jeweils ins Rohr gießt. So hat man zudem einen Überblick, ob noch Wasser am Grund vorhanden ist.