Pflege der Gartenmöbel

Die Blätter fallen und draußen wird es langsam immer kälter, es lässt sich nun nicht mehr abstreiten der Herbst ist da und der Winter klopft schon vorsichtig an der Tür. Nun wird es langsam Zeit einige Dinge im Garten zu erledigen, dazu gehört auch die Gartenmöbel und Bänke, ordentlich wegzuräumen. Nun stellt sich bei vielen Gartenfreunden der Frage, wie man die Möbel so in den Winterschlaf bringt, damit man sie im nächsten Jahr genauso gut nutzen kann. Um die Gartenmöbel durch den Winter zu bringen, ohne dass sie einen Schaden erleiden, gibt es ein paar Tipps und Tricks.

Die Pflege und die Reinigung der Gartenmöbel

Damit die Gartenmöbel im Frühjahr noch genauso gut aussehen wie jetzt, sollte man ihnen im Herbst ein wenig Aufmerksamkeit zukommen lassen. Hier ist es jetzt wichtig die Gartenmöbel richtig zu pflegen, bevor man sie für den Winter verpackt und wegräumt. Bei der Pflege steht das Material an erster Stelle. Mittlerweile bestehen viele Möbel aus einem festen Stoff, wie Aluminium oder Polyrattan, einige bestehen auch aus dem robusten Material Edelstahl. Hier sind die Pflege und Schutzmaßnahmen kaum noch nötig. Hier reicht oftmals sie mit einem feuchten Tuch vom Dreck zubefreien.

Es gibt aber auch noch zahlreiche Gartenmöbel, die aus Holz bestehen. Und gerade Holz benötig vor dem Winter eine etwas andere Pflege. Kälte und Nässe hinterlassen bei Holzmöbeln schnell unerwünschte Spuren, die kaum wieder zubeseitigen sind. Im aller schlimmsten Fall befällt das Holz Schimmel. Um nun auch diese Möbel richtig auf den Winter vorzubereiten, sollte man sie gut pflegen und vor allem imprägnieren.

Hierfür ist ein geeigneter Lack oder eine Schutzglasur am geeignetsten. Diese sollte mehrfach in dünnen Schichten aufgetragen werden. Um die richtige Wirkung am Ende zu bekommen, müssen die Möbel unbedingt gründlich gereinigt werden. Je nachdem wie schmutzig die Möbel sind, kann man sie mit einem freuten Lappen reinigen oder aber man nutzt spezielle Reinigungsprodukte. Sollte es sehr schlimm sein, kann man die Möbel auch mit Schleifpapier bearbeiten. Hierfür sollten Sie jedoch im Fachgeschäft das richtige Schleifpapier besorgen.

Lagerung der Gartenmöbel

Grundsätzlich sollten Gartenmöbel, egal aus welchem Material immer trocken gelagert werden. Besonders wichtig ist das bei Gartenmöbeln aus Polyrattan. Diese haben eine spröde Oberfläche und sind sehr feuchtigkeitsempfindlich.
Die trockene Lagerung gilt auch für Gartenmöbel, die als winterfest gelten. Jeder der seine Gartenmöbel im nächsten Jahr wieder verwenden möchte sollte sich daran halten sie trocken, frostfrei und mit guter Lüftung zu lagern. Außerdem sollten sie vor UV Licht geschützt gelagert werden.

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Tipps zum Heckenschnitt – Verschiedene Gehölze haben verschiedene Anforderungen an Pflege und den jährlichen Schnitt. Für den Zeitraum des Schnitts ist die Vegetationszeit natürlich der wichtigste Punkt, den es zu beachten gilt. Sowohl Schnitthäufigkeit als auch Variationen unterscheiden sich je nach Heckenart.

Durch den richtigen Schnitt lassen sich Wuchs und Blattdichte erheblich beeinflussen. Er ist das A und O einer schönen Hecke.

Frühjahrs oder Winterschnitt? – Welche Jahreszeit ist die Beste für den Heckenschnitt?

Die beste Zeit eines Heckenschnitts ist bei den meisten Gehölzarten der Spätwinter oder das zeitige Frühjahr. Die Schnitte, die am stärksten in den Wuchs der Hecke eingreifen, werden meist in der Zeit bevor die ersten neuen Triebe erscheinen, durchgeführt. Das hat den Vorteil, dass die Hecken nicht allzu lange unschön gestutzt aussehen, weil sie kurz danach kräftig austreiben. Auch das Brutgeschäft der Vögel wird dann noch nicht gestört. Man sollte jedoch darauf achten, dass man der Hecke nicht bei allzu frostigen Temperaturen zu Leibe rückt. Damit ist es jedoch noch nicht getan. Das ganze Jahr über braucht die Hecke Pflege. Überstehende Äste müssen regelmäßig gekürzt und in die beste Form geschnitten werden. Aber achten Sie bei der Benutzung von motorgetriebenem Gartengerät an das Ruhebedürfnis ihres Nachbarn.

Maschinen und Werkzeug

Es ist wohl auch eine Frage der Heckenlänge im eignen Garten, ob man über die Beschaffung einer elektrischen Gartenschere nachdenkt. Aber auch gesundheitliche Gründe können Anlass genug sein, die alte Gartenschere an die Seite zu legen. Hier bietet Fiskars hochwertige Gartengeräte mit ausgezeichnetem Design.

Eine Hecke zu schneiden erfordert in der Regel schon einen gewissen körperlichen Einsatz. Die Art der Hecke sollte beim Kauf einer Heckenschere nicht vergessen werden. Ist es besser, eine leistungsstarke Schere zum Schneiden dicker Äste zu kaufen oder sollte das Gerät kleiner und handlich sein? Aber auch die mechanischen Scheren können über ihre Bauart das Schneiden erleichtern. Zum Beispiel erleichtern lange Griffe, durch eine günstigere Hebelwirkung, das Durchtrennen der Äste erheblich. Auch lange Teleskopgriffe ermöglichen das Erreichen höherer Bereiche einer gut gewachsenen Hecke.

Bambus als Werkstoff

Es existiert eine Kategorie an Pflanzen, die man mit Schweizer Taschenmessern vergleichen kann. Sie eignen sich hervorragend zu vielfältigen Einsatzzwecken und beweisen sich dadurch als echte Allround-Pflanzen. Zu ihnen gehört bekanntermaßen der Hanf, der von seinen Samen als Lebensmittel, über die Pflanzenfasern als extrem belastbare Textilgrundlage bis hin zu den Blättern als Tee und dem Holzkern der Pflanze für Pressholzprodukte zahlreiche Einsatzgebiete abdeckt. Sogar als Medizin werden die Blüten mittlerweile unter gewissen Umständen anerkannt und bescheren dem Hanf einen zunehmend guten Ruf.

Ähnlich dürfte es, zumindest in der westlichen Welt, in naher Zukunft auch dem Bambus ergehen. In seinen Heimatländern bereits traditionell geschätzt und als Dekorationsbegrünung, Baumaterial oder auch Lebensmittel gewertschätzt, werden seine besonderen Eigenschaften nun auch zunehmend in anderen Weltteilen bekannt. Das liegt nicht zuletzt auch an den besonders hohen Erträgen, die mit Bambus in kurzer Zeit erwirtschaftet werden können. Dank seiner trotzdem sehr hohen Stabilität qualifiziert er sich somit als Baumaterial für eine grünere Zukunft.

Einsatzgebiete von Bambus

Wer dieser Tage aufmerksam durch große Einrichtungskaufhäuser geht, kann mit Leichtigkeit feststellen, dass Bambus seinen Weg schon in Möbel und andere Haushaltsprodukte gefunden hat. Da sind Bambus-Tischplatten, Bambus-Stühle, Schneidebrettchen, Schranktüren und vieles mehr, was aus dem kräftigen Hohlstamm des grünen Grasgewächses hergestellt wurde. Auch Zahnbürsten aus Bambus fallen einem beim Einkaufen gelegentlich zufällig ins Auge und lassen ihre Nachbarn aus Kunststoffen alt aussehen.

Besonders interessant sind die gewagter wirkenden Einsatzgebiete des Süßgrases, wie im Falle von Bambusfahrrädern. Das ist auch keineswegs ein PR-Gag, sondern bietet tatsächlich gleich mehrere Vorteile. Doch welche Vorteile hat der Bambus nun konkret, die ihm den Einzug in diese Vielfalt an Einsatzgebieten beschert hat?

Vorteile von Bambus als Werkstoff

Im Fall von Fahrrädern punktet der Bambus in Sachen Stabilität und Elastizität gleichermaßen im Vergleich zum üblicherweise verwendeten Aluminium. Dessen Gewinnung und Verarbeitung geht mit einer hohen Nebenproduktion an Umweltgiften einher. Bambus hingegen muss nicht aufwendig gewonnen und verarbeitet werden, sondern wäschst – vor allem schnell wieder nach. Hier lohnt sich der Vergleich zu seinem Hauptkonkurrenten, dem Holz.

Bambus wächst nämlich, trotz seines hohlen Kerns, deutlich dichter und schneller als Holz. Hier wird es auch für Papierhersteller interessant, die für ihr Produkt auf den enthaltenen Zellstoff angewiesen sind. An diesem Beispiel wird deutlich, dass nicht jedes Anwendungsgebiet des Materials auch mit der natürlichen Struktur der Bambuspflanze auskommen muss.

Dank seines hohen Wuchses sind die Pflanzenfasern des Bambus in hohem Maße belastbar, ohne zu brechen. So belastbar und flexibel sogar, dass das Material auch in größeren Bauwerken zum Tragen kommen kann, wenn Bambusfasern aufgetrennt und mit Harz verpresst werden. Dann kann die Pflanze auch Holz und Stein des konventionellen Hausbaus – gewinnbringend für Funktion und Umwelt zugleich – ersetzen. Besonders für afrikanische Länder ist das interessant, da Stahl dort kaum vorkommt. Auch in Europa, Asien und Amerika wird Bambus schon als Baumaterial der Zukunft im Hausbau gehandelt.

Nachhaltiger und umweltschonender Anbau

Dieser Trend wird dadurch ermöglicht, dass Bambus zusätzlich zu all seinen besonderen Eigenschaften, anspruchslos auf Böden gedeiht, die sonst kaum Landwirtschaft zuließen. Das bedeutet, dass der Bambusanbau nicht in Konkurrenz zum Lebensmittelanbau treten müsste, wie es dem Biosprit oft, und teilweise berechtigt, vorgeworfen wird.

Auch werden kaum Dünger, nur wenig Wasser und kein Pestizid oder Herbizid benötigt. Wem das noch nicht ausreicht, der kann sich auch darauf verlassen, dass Bambus CO2 schneller bindet, als Holz dies könnte und die Pflanze bei der Ernte nicht einmal getötet, sondern lediglich gekürzt wird.

So viele Vorteile ohne einen Nachteil? Nun ja, das wäre für den Menschen eine Neuigkeit, etwas Gutes nicht auch zum Schlechteren verwenden zu können. Wenn für den schnell wachsenden Bedarf an Bambus Regenwälder abgeholzt werden, um Platz zu schaffen für riesige Monokulturen, kann Bambus, trotz seiner Vorzüge, auch diesen Schaden nicht wieder ausgleichen. Dies gilt es selbstverständlich grundsätzlich zu verhindern – und mit Bambus sind wir auf einem spannenden, zukunftsweisenden Weg!

Bachlauf

Ein Bachlauf im Garten ist nicht nur ein wunderschöner Blickfang, sondern er sorgt auch für Sauerstoff im Gartenteich. Das Anlegen ist auch gar nicht so schwierig: Mit Teichfolie gelingt auch Ungeübten ein natürlich wirkender Bachlauf, der ganz nach Geschmack und persönlicher Vorliebe gestaltet werden kann.

Das richtige Zubehör für den Bachlauf

Ganz wichtig ist natürlich eine geeignete und hochwertige Pumpe, die überall im Fachhandel erhältlich ist. Zudem wird ausreichend Teichfolie, Teichvlies und Sand benötigt. Zum Graben reicht eine normale Gartenschaufel aus, eventuell sollte eine Schubkarre bereitgehalten werden. Für die Gestaltung eignen sich Steine, Kies und natürlich auch Dekorationsgegenstände wie beispielsweise ein Fischreiher aus Kunststoff oder, wer es mag, ein Gartenzwerg.

So gelingt der Bachlauf im heimischen Garten

Vor dem Beginn der “Bauphase” sollte zunächst einmal ein Plan erstellt werden, der die wichtigsten Punkte umfasst. Dazu gehören der genaue Verlauf des Bachs, seine Breite und seine Länge. Ideal ist ein halbschattiger bis schattiger Standort, da sich das Wasser ansonsten zu stark erhitzen kann. Natürlich benötigt ein Bachlauf auch ein Gefälle. Ist der Garten aber vollständig eben, muss ein künstliches Gefälle erzeugt werden. Das hört sich schwieriger an, als es ist: Ein ausreichend großer Hügel aus Erde mit einem Gefälle von vier Prozent reicht vollkommen aus. Wer einen richtigen kleinen Wasserfall im Garten haben möchte, muss das Gefälle natürlich wesentlich steiler bauen, als es für einen ruhig dahinplätschernden Bach erforderlich ist.

Anschließend wird gegraben und mit Steinen der Verlauf des Baches festgelegt und geformt. Mittelgroße Natursteine, die sich optisch schön ins Gelände einfügen, sind dafür besonders gut geeignet. Ist die Form fertig und der Schlauch zur Pumpe vergraben, wird die Bachform zunächst mit Sand und dann mit einem speziellen Teichvlies ausgekleidet, damit darunter liegende Steine die Teichfolie später nicht beschädigen können. Nun wird die Teichfolie auf das Vlies gelegt, wobei die Folie am Rand auf jeden Fall einige Zentimeter überstehen muss. Grundsätzlich gilt: Die Folie muss unbedingt über dem späteren Wasserspiegel liegen!

Den Bachlauf gestalten

Nun kommt es ganz auf den persönlichen Geschmack an: Der Bachlauf kann beispielsweise mit kleinen Kieselsteinen ausgelegt werden, natürlich können aber auch einzelne größere Steine oder ganz feiner Kies verwendet werden. Auch spezielle Steinfolie aus dem Baumarkt erfüllt selbstverständlich ihren Zweck. Wer mag, kann verschiedene Steine terrassenförmig anordnen, so dass der Bachlauf zum Schluss Staustufen enthält. Ein anschließender “Probelauf” zeigt, wo eventuell noch Verbesserungen nötig sind.

Um die Folienränder möglichst unsichtbar zu machen, können sie mit Steinen oder Kies abgedeckt werden. Sehr schön sieht es aus, wenn zusätzlich geeignete Uferpflanzen wie beispielsweise die Sumpfdotterblume an den Rand des Bachlaufs gepflanzt werden. Dabei muss natürlich darauf geachtet werden, dass die Folienränder beim Einpflanzen auf keinen Fall beschädigt werden.

Pilze im eigenen Garten züchten

„Local Food“ ist wortwörtlich in aller Munde. Slogans wie „Think Global, Act Local“ motivieren auch eine junge Generation dazu, sich mehr mit dem Ursprung ihrer Nahrungsmittel auseinanderzusetzen. Die Versorgung mit vorwiegend regional produzierten Lebensmitteln gehört für viele schon zur Einkaufsplanung dazu – der Anbau eigener Lebensmittel liegt als Hobby zusätzlich im Trend.

Nahrung selber anbauen liegt im Trend

Die Selbstversorgung mit Lebensmitteln fasziniert in diesem Sinne viele, die nicht den Platz oder die Zeit haben, diesem Anspruch voll gerecht zu werden. Diese Sehnsucht nach selbstgezogenen Lebensmitteln wird nicht selten mit Tomaten im Topf oder einem Kräuter- und Gemüsebeet befriedigt. Ungewöhnlicher ist da immer noch, auch Pilze selbst zu züchten – dabei eignen sich zahlreiche Pilze hervorragend zur privaten Kultivierung.

Pilze sind nicht nur eine nahrhafte, eiweißreiche und besonders kaliumhaltige Nahrung. Auch für die vegetarische Bewegung gewinnen Pilze eine immer größere Bedeutung als Fleischersatz, sind aber generell äußerst vielseitig einsetzbar. Noch dazu handelt es sich auch um ein relativ anspruchsarmes, teils mehrjähriges Gewächs. Regelmäßige Pflege entfällt, je nach Kultivierungsart, sogar fast vollständig.

Gewusst wie, lässt sich im eigenen Garten, dem Balkon oder gar auf der Fensterbank eine Pilzfarm einrichten, die eine neue Art der Selbstversorgungserfahrung ermöglicht. Schließlich gibt es viele leckere  Gerichte auf Pilzbasis.

Die verschiedenen Arten der Pilzzucht

Bekanntlich handelt es sich bei Pilzen vornehmlich nicht um den von uns so bezeichneten, oberirdischen Fruchtkörper – dieser dient letztlich nur der Vermehrung und unserer Ernährung. Der größte Teil des außergewöhnlichen Gewächses befindet sich permanent unter der Oberfläche und durchzieht seinen Nährboden mit fein verästelten Fäden – Myzel genannt. Dieses Myzel kann richtig riesig werden. Ein Hallimasch gilt als der größte und schwerste Organismus der Welt –  sein Myzel zieht sich durch sage und schreibe 900 Hektar Erdboden und ist geschätzte 2400 Jahre alt.

Je nach Pilzsorte, die kultiviert werden soll, müssen verschiedene Substrate, also Nährböden, für das Myzel zur Verfügung gestellt werden. Grundsätzlich lassen sich drei Anbaumethoden von Pilzen differenzieren:

  1. Fertige Pilzkurboxen. Das ist das Rundum Sorglos Paket, das fertig beimpft zu Hause eintrifft. Es will nur noch gewässert, dann korrekt platziert und bald auch schon geerntet werden. Für Anfänger ist diese Anbaumethode besonders gut geeignet. Nachteilig sind die relativ hohen Kosten am Gesamt-Erntegewicht bemessen und, dass das richtige Selbstversorger-Feeling hier nicht aufkommen will – immerhin entfällt die eigenständige Vorbereitung.
  2. Stroh-oder Erdsubstrate, die man selbst beimpft. Hier ist mehr Geduld gefragt, da das Myzel erst einmal das Wachstumsmedium durchdringen und Nährstoffe sammeln muss, bevor der begehrte Fruchtkörper ausgebildet werden kann. Der geerntete Pilz ist hier aber schon eine eigene Errungenschaft und die Kosten-Nutzenrechnung fällt bereits positiver aus.
  3. Selbstgeimpfte Totholzkulturen für den eigenen Garten, die zwar Geduld erfordern, aber wenig pflegebedürftig sind und viele Jahre lang erntefähige Pilze hervorbringen – und zwar bis das Holz zersetzt ist. Hier liegt der heilige Gral der Selbstversorgung mit Pilzen. Einmal vorbereitet und angesetzt ist die kleine Pilzfarm ein Selbstläufer, der saisongetreu für reiche Pilzernten im eigenen Garten sorgt.

ChampignonsAllerdings eignen sich nicht alle Formen der Pilzzucht auch für alle Pilzsorten. Der beliebte Champignon beispielsweise ist vornehmlich auf Fertigkulturen kultivierbar und leider kaum frei im eigenen Garten anzusiedeln. Die deutlich exklusiveren, berühmten Pilzsorten Shiitake, Austernpilz oder Limonenpilz aber eignen sich auch hervorragend zum Anbau auf Totholz im eigenen Garten. Der Austernpilz kann sogar im Erd-Beet angebaut werden.

Anbau von Pilzen auf Totholz

Die meiner Ansicht nach interessanteste Form der Pilzzucht im eigenen Garten benötigt ein wenig mehr Geschick und erfordert ein wenig Know-How. Auch Geduld ist gefragt, denn eine Ernte ist nach Beimpfung des Stamms im Frühjahr frühestens im Folgejahr zu erwarten, wenn das Myzel sich ausreichend im Baumstamm ausgebreitet hat. Dann aber kann man mit mehreren Jahren reicher Ernte rechnen.

Die Wahl des Holzes

Als Grundlage herhalten sollte ein möglichst weiches, frisches Holz, das vor weniger als zwei Monaten geschlagen wurde. Ältere Hölzer können bereits so genannte Konkurrenzpilze enthalten, die natürlich unerwünscht sind. Da die Rinde viel Feuchtigkeit speichert, sollte diese gut erhalten sein. Alternativ eignet sich auch Buchenholz oder andere Obstgehölze für die Aufzucht von Shiitake, Austernpilz und Co.

Von der Dicke des Holzes hängt es ab, wann mit der ersten Ernte zu rechnen ist. Ist der Stamm zwischen 15 und 20 Zentimetern dick, braucht das Myzel etwa ein Jahr, bis es Fruchtkörper ausbilden kann. Grundsätzlich können aber – etwas Geduld vorausgesetzt – auch größere Stämme verwendet werden.

Impfung des Stammes mit dem Myzel

Für diese Anbaumethode werden im Fachhandel Holzdübel angeboten, die bereits mit dem entsprechenden Myzel durchwachsen sind. Entsprechende Shops möchte ich hier nicht bewerben – es gibt mittlerweile aber auch zahlreiche Anbieter. Anleitungen zum Anbau sind beim Kauf in der Regel enthalten und lesen sich wie folgt:

Um den Baumstamm zu impfen werden Löcher in das Holz gebohrt, die später die Holzdübel aufnehmen können. In der Regel wird eine spiralförmige Bohrung empfohlen. Je mehr Dübel gesetzt werden, desto schneller und besser kann sich der Pilz ausbreiten. Die ersten sieben bis zehn Wochen sollte der Baumstamm frostfrei, im Schatten und windgeschützt gelagert werden.

Möchte man gleich mehrere, dünne Hölzer beimpfen, kann man diese auch Stapeln. Dabei ist auf ausreichende Durchlüftung zu achten – das Holz sollte also im Blockhüttenstil aufzuschichten. Während der Durchwachszeit kann dieser Stapel dann aber auch mit einer Folie abgedeckt werden, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen und das Pilzwachstum zu fördern.

Der genaue Ablauf der Kultivierung hängt im Detail natürlich von Pilzsorte und Starterkultur ab. Da helfen dann die Hinweise der Myzel-Hersteller weiter. Mit dieser kleinen Anleitung hoffe ich aber, Lust auf die eigene Pilzzucht gemacht zu haben – so schwierig ist es nämlich nicht!

französischer Garten

Trifft der Botaniker auf die französische Gartenkunst, so fühlt er sich oftmals in die Zeit des Barocks zurückversetzt. Zumal gerade diese Art der Botanik ihren Betrachter sofort an imposante Schlossgärten mit weitläufigem Grün zu erinnern vermag.

Wesentlicher Bestandteil der französischen Gartenkunst ist dementsprechend die Grünpflanze, meist in Form von Buchsbäumen, Lorbeer und Liguster, die sich problemlos zu geometrischen Figuren zuschneiden lassen. Gepaart mit Metallelementen, die oftmals als Rankgitter dienen oder das imposante Gewächshaus verzieren. Sehr häufig ist innerhalb eines französischen Gartens ein absolut geradliniger Bachlauf zu bestaunen. Und meist wird innerhalb des Bachlaufs oder eines kleinen Gartenteichs immer irgendeine eindrucksvolle Wasserfontäne installiert, die sofort alle Aufmerksamkeiten in einem Garten auf sich zu ziehen vermag. Wobei Gartenteich und Bachlauf entweder in weiße Kiesel- bzw. edle Natursteine eingebettet sind, oder aber extra für diesen Zweck ein Wasserverlauf aus Beton gegossen wurde.

Gartensymmetrie

Ein entscheidendes und auch sehr auffälliges Merkmal der französischen Gartenkunst ist zudem eine strenge Symmetrie. So werden geradlinige Gartenwege, die teilweise sternenförmig aufeinander zulaufen, angelegt. An deren beiden Seiten befinden sich möglichst immer zwei oder vier gleich aussehende, ausgesprochen niedrig gehaltene Blumenrabatte oder Pflanzwerke. Handelt es sich jedoch um größere Gartenanlagen, so wird im flachen Grünbereich zudem noch mittig ein zumeist runder Einzelrabatt gepflanzt. Optisch erscheinen die blumigen Gartenbeete, die von gepflegten Rasenflächen umrahmt werden, extrem rechtwinklig, wenngleich auch an manchen Stellen leichte Rundungen eingebaut werden. Auch kreuzen sich innerhalb der Rabatte oftmals die Wege einzelner Pflanzenarten. Sie fügen sich jedoch allesamt wieder in sich zusammen, so dass letztendlich keine Pflanzensorte ihren Anfangs- oder Endpunkt preisgibt. Von oben aus betrachtet wirken die einzelnen Beete dabei fast wie Ornamente und machen diese Gartenform gerade zum Kunstwerk.

Des Weiteren beherbergt ein französischer Garten in seinem Außenbereich gerne eine Allee oder zumindest den Ansatz dazu. Verwendet werden hierfür häufig Koniferen und Eiben, die dem Gärtner wiederum einen sehr symmetrischen Zuschnitt gewährleisten, der Kreativität sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt.

Gläsernes Haus

Das Gewächshaus in einem französischen Garten beherbergt seine wahren, meist äußerst exotischen Pflanzenschätze. Der Besitzer liebt es, darin unter anderem Palmen, Kakteen und Orchideen zu halten und teils auch zu züchten. Und an warmen Sommertagen werden die Pflanzen gerne einmal ins Freie gestellt. Rein äußerlich erinnert das französische Gewächshaus seinen Betrachter jedoch stark an die englische Orangerie, die als Vorreiter dessen galt. Besonders drückt sich das in den vielen Metallverzierungen aus, die einerseits die Grundkonstruktion des gläsernen Hauses darstellen. Andererse

Gartenteich neu anlegen

Der Gartenteich

Ein Teich ist nicht nur ein besonderes, gestalterisches Element im Garten, sondern bietet auch vielen Tieren einen wichtigen Lebensraum, unabhängig von der Größe. Ein Gartenteich muss nicht unbedingt mehrere Quadratmeter messen, auch in kleineren Gärten oder sogar auf der Terrasse lässt sich der Traum vom Wassergarten verwirklichen.

Ein Teich wird am besten in Sitzplatznähe angelegt, damit die entspannende Wirkung des Wassers genossen und das sich bald einstellende Leben im und um den Teich ausgiebig beobachtet werden kann. Der Teich bekommt noch mehr dekorativen Charakter, wenn er mit einem Wasserspiel versehen und in den Abendstunden beleuchtet wird. Ein neu angelegter Teich glänzt bekanntlich noch nicht mit überschwänglicher Pflanzenfülle. Gerade für Grillpartys oder ähnliches kann die Wasseroberfläche mit abgeschnittenen Pfingstrosen-, Dahlien- oder Margeriten-Blüten und Schwimmkerzen dekoriert werden.

Egal ob Schwimmteich oder Mini-Wasserbecken, haben Kinder Zutritt zum Garten, sollte der Teich unbedingt gesichert werden. Für große Teiche ist eine Umzäunung die sicherste Variante. Kleinere Teiche können auch gut mit einem Gitter gesichert werden, welches in den Teich eingesetzt und etwa zehn Zentimeter unter der Wasseroberfläche fest montiert wird.

Wichtig bei der Anlage eines Gartenteichs ist der richtige Standort. Dieser sollte nicht in vollsonniger Lage sein. Besteht keine andere Möglichkeit, weil kein anderer Platz für den Teich zur Verfügung steht, sollten unbedingt schattenspendende Pflanzen eingesetzt werden, damit der Standort einen halbschattigen Charakter bekommt. In sonniger Lage würden die Algen schon bald wuchern, was letztendlich sehr pflegeaufwändig wäre. Als Schattenspender eignen sich beispielsweise hohe Gräser wie Bambus und Chinaschilf. Die Anlage direkt unter Bäumen ist eher ungünstig. Abfallende Blätter von Laubbäumen, vor allem im Herbst, verunreinigen das Wasser und beeinflussen damit die Wasserqualität negativ. Das biologische Gleichgewicht im Teich wird gestört. Ähnliches gilt für Nadelbäume, denn in den Teich fallende Nadeln führen eine Übersäuerung des Teichs herbei.

Gartenteich – wichtiger Lebensraum für Tiere

Fische im GartenteichEin Teich ist nicht nur ein besonderes, gestalterisches Element im Garten, sondern bietet auch vielen Tieren einen wichtigen Lebensraum, unabhängig von der Größe. Ein Gartenteich muss nicht unbedingt mehrere Quadratmeter messen, auch in kleineren Gärten oder sogar auf der Terrasse lässt sich der Traum vom Wassergarten verwirklichen.

Ein Teich wird am besten in Sitzplatznähe angelegt, damit die entspannende Wirkung des Wassers genossen und das sich bald einstellende Leben im und um den Teich ausgiebig beobachtet werden kann. Der Teich bekommt noch mehr dekorativen Charakter, wenn er mit einem Wasserspiel versehen und in den Abendstunden beleuchtet wird. Ein neu angelegter Teich glänzt bekanntlich noch nicht mit überschwänglicher Pflanzenfülle. Gerade für Grillpartys oder ähnliches kann die Wasseroberfläche mit abgeschnittenen Pfingstrosen-, Dahlien- oder Margeriten-Blüten und Schwimmkerzen dekoriert werden.

Egal ob Schwimmteich oder Mini-Wasserbecken, haben Kinder Zutritt zum Garten, sollte der Teich unbedingt gesichert werden. Für große Teiche ist eine Umzäunung die sicherste Variante. Kleinere Teiche können auch gut mit einem Gitter gesichert werden, welches in den Teich eingesetzt und etwa zehn Zentimeter unter der Wasseroberfläche fest montiert wird.

Standortwahl kann entscheidend sein!

Wichtig bei der Anlage eines Gartenteichs ist der richtige Standort. Dieser sollte nicht in vollsonniger Lage sein. Besteht keine andere Möglichkeit, weil kein anderer Platz für den Teich zur Verfügung steht, sollten unbedingt schattenspendende Pflanzen eingesetzt werden, damit der Standort einen halbschattigen Charakter bekommt. In sonniger Lage würden die Algen schon bald wuchern, was letztendlich sehr pflegeaufwändig wäre. Als Schattenspender eignen sich beispielsweise hohe Gräser wie Bambus und Chinaschilf. Die Anlage direkt unter Bäumen ist eher ungünstig. Abfallende Blätter von Laubbäumen, vor allem im Herbst, verunreinigen das Wasser und beeinflussen damit die Wasserqualität negativ. Das biologische Gleichgewicht im Teich wird gestört. Ähnliches gilt für Nadelbäume, denn in den Teich fallende Nadeln führen eine Übersäuerung des Teichs herbei.

Bei der Auswahl des Standorts ist weiterhin zu beachten, dass dort im Idealfall immer ein wenig Wind weht. Der Wind hält das Wasser in Bewegung, wodurch mehr Sauerstoff in den Teich gelangt und die Wasserqualität deutlich verbessert wird. Für viel Bewegung im Teich sorgen auch Wasserspiele oder Bachläufe. Wasserspiele sind vor allem für kleinere Teiche empfehlenswert, denn sie übernehmen hier gleichzeitig eine Umwälzfunktion. Je nach Teichfläche muss das Wasserspiel dennoch relativ klein ausgewählt werden. Als besonders geeignet und zudem einfach zu montieren erweisen sich Wasserglocken.

Bei der Auswahl des richtigen Standorts und der geeigneten Wasserpflanzen regulieren sich die biologischen Vorgänge im Teich normalerweise von selbst. Dennoch ist ein wenig Pflege notwendig, um die Wasserqualität auf einem konstant hohen Niveau zu halten. Dazu gehören neben einer Reinigung im Frühjahr und Herbst auch das Absammeln von abgestorbenen Pflanzenteilen, auf der Wasseroberfläche schwimmenden Blättern und der Einsatz bestimmter Pflegemittel zur Verbesserung der Wasserqualität.

Wer Fische in seinem Teich ansiedeln möchte, braucht eine entsprechende Größe und eine Wassertiefe von mindestens 120 Zentimetern. Teichfläche und Wassertiefe sollten dabei in einem realistischen Verhältnis zueinander stehen. Kleinere Teiche kommen mit einer Wassertiefe von bis zu 80 Zentimetern aus, während größere Flächen ab fünf Quadratmetern eine Wassertiefe von mindestens einem Meter aufweisen sollten. Aber auch ohne Fische wird sich schon sehr bald ein reges Leben am Teich einstellen. Zahlreiche Insekten, Libellen, Schmetterlinge, Vögel und vielleicht auch Frösche finden hier einen idealen Lebensraum, was letztendlich wieder dem Garten zugute kommt.

Geeignete Pflanzen

1. Pflanzen für die Flachwasserzone: Zu den beliebtesten Pflanzen für die Flachwasserzone zählt der Froschlöffel. Das anspruchslose Gewächs gedeiht sogar in der kleinsten Wasserschüssel, was ihn auch für Miniteiche und Tröge zur idealen Staude macht. Er erreicht eine Höhe von bis zu 90 Zentimetern und sollte in einer Wassertiefe von bis zu 20 Zentimetern an einen sonnigen bis halbschattigen Standort gepflanzt werden. Der Froschlöffel ist mehrjährig und blüht im Sommer weiß bis rosafarben. Da er sich mit den Jahren ausbreitet, reichen zwei Pflanzen auf einen Quadratmeter vollkommen aus.Pflanzen im Teich

Die ideale Filterpflanze ist der Igelkolben. Er stellt an den Standort die gleichen Ansprüche wie der Froschlöffel, erreicht eine Höhe von bis zu einem Meter und entwickelt stachelige Früchte, denen er seinen Namen verdankt. Da er viele Nährstoffe benötigt, sorgt er für ein gesundes Klima im Teich. Als Filterpflanze eignet sich außerdem der Kalmus. Da er eine Höhe von bis zu 150 Zentimetern erreicht, sollte er eher in den Hintergrund gepflanzt werden.

Bis zu einer Wassertiefe von 30 Zentimetern kann das Hechtkraut gesetzt werden. Es entwickelt in den Monaten Juni bis September blaue Blüten und erreicht einen Meter Gesamthöhe. Um Frostschäden zu vermeiden, muss der Pflanzkorb im Winter in tiefere Lagen versetzt werden.

2. Pflanzen für die Uferzone: Im Uferbereich werden gern schattenspendende Pflanzen wie Bambus, Chinaschilf, Pampasgras und Zyperngras eingesetzt, um große Hitze vom Teich fernzuhalten und somit einer übermäßigen Algenbildung vorzubeugen. Darüber hinaus sind hohe Gräser überaus dekorativ und bieten Lebensraum für viele Tiere. Als Sauerstofflieferant im Uferbereich kommt das Schilfrohr in Frage. Da es mehrere Meter hoch werden kann, dient es gleichzeitig als Schattenspender. Am besten gedeiht das Schilfrohr in Schlammböden.

Ein Alleskönner in Sachen Standortansprüche ist der Rohrkolben. Er kann in der Uferzone ebenso gesetzt werden wie in tieferem Wasser. Die Pflanze wird bis zu drei Meter hoch und hemmt durch ihren hohen Nährstoffbedarf das Algenwachstum.

3. Pflanzen für Tiefwasserzonen: Pflanzen in den Tiefwasserzonen halten den Teich im Gleichgewicht, denn sie benötigen viele Nährstoffe und bremsen damit den Algenwuchs, geben aber andererseits viel Sauerstoff an das Wasser ab.

Die beliebteste Teichpflanze für tiefe Zonen ist sicherlich die Seerose, aber auch die Seekanne bildet attraktive Blüten und kann in einer Tiefe bis zu 150 Zentimetern angepflanzt werden. In 50 Zentimetern Tiefe fühlt sich die wärmeliebende Lotusblume wohl, die blau-weiße Blüten ausbildet. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit und gutem Wachstum kann die Lotusblume auch in tiefere Zonen versetzt werden.

Etwas höher, nämlich in 30 Zentimetern Wassertiefe, wird die Wasserähre gesetzt. Sie wird bis zu 70 Zentimeter hoch und gehört zum Schutz vor Frost im Winter in tiefere Lagen.

Die Pflege des Gartenteichs

Der richtige Standort und eine kluge Auswahl von sauerstoffproduzierenden und algenhemmenden Pflanzen sorgen schon von Anfang an dafür, dass das Klima im Teich im Gleichgewicht bleibt. Dennoch bedarf es zu jeder Jahreszeit ein wenig Pflege. Mittel zur Verbesserung der Wasserqualität und Düngemittel sollten in möglichst geringen Mengen eingesetzt werden, um nicht zu stark in die natürlichen biologischen Prozesse einzugreifen und diese damit nachhaltig zu stören.

Am pflegeintensivsten ist der Teich im Frühjahr und im Herbst. Im Frühjahr muss der Teichboden mit Hilfe eines Schlammsaugers von Schlick und Pflanzenresten befreit werden. An der Oberfläche schwimmende Blätter, Pflanzenteile und Insekten müssen ebenfalls abgefischt werden. Werden im Teich Filter und Pumpen verwendet, sollten diese gründlich gesäubert und gegebenenfalls überholt werden. Teststreifen geben Auskunft darüber, wie es um die Wasserqualität bestellt ist. Zur Regulierung können im Handel erhältliche Produkte eingesetzt werden, um zum Beispiel trübes Wasser zu reinigen, dem Wasser Sauerstoff zuzuführen und die Ausbreitung von Algen zu unterdrücken. Im Frühjahr ist die ideale Zeit, um neue, zusätzliche Pflanzen mit Filterfunktion zu setzen. Auch außerhalb des Teichs überwinterte, frostempfindliche Pflanzen können nun wieder ihren ursprünglichen Platz im Teich einnehmen.

Pflegeprodukte können auch im Sommer verwendet werden, falls das Gleichgewicht trotz des Einsatzes reinigender Pflanzen gefährdet ist. Das ist besonders in sehr heißen Perioden der Fall oder wenn der Teich zu starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Wuchernde Algen sollten regelmäßig von Hand entfernt werden. Hierfür werden im Handel spezielle Algenbürsten angeboten, eine normale Flaschenbürste tut es aber auch. Stark wuchernde Pflanzen wie Seerosen sollten von Zeit zu Zeit zurückgeschnitten werden. Als Faustregel gilt, dass schwimmende Pflanzen nicht mehr als zwei Drittel der Teichfläche einnehmen sollten, um eine ausreichende Versorgung mit Sauerstoff zu gewährleisten.

Pflege im Herbst

Eine zweite, ähnlich arbeitsintensive Säuberung wie im Frühjahr steht dann auch noch einmal im Herbst an. Auch jetzt kommt wieder der Schlammsauger zum Einsatz, die Oberfläche wird von Blättern, Pflanzenresten und sonstigem Abfall befreit, damit der Teich möglichst wenig belastet in den Winter geht.

Vor dem Wintereinbruch müssen Filter und Pumpen entfernt, frostgefährdete Pflanzen tiefer gesetzt oder anderweitig gelagert werden. Fische aus kleineren Teichen können eventuell in ein Faltbecken umquartiert werden, welches in einem frostfreien Raum im Haus aufgestellt wird. In rauen Gegenden und bei recht niedrigen Wassertiefen besteht sonst die Gefahr, dass der Teich bis zum Boden durchfriert. Ansonsten sind die biologischen Prozesse im Teich während der kalten Jahreszeit weitgehend eingeschränkt. Ein Eisfreihalter sorgt dafür, dass das Wasser dennoch mit Sauerstoff versorgt wird, was für Tiere und Pflanzen überaus wichtig ist. Abgesehen von dem Absammeln loser Blätter und Pflanzenreste von der Wasseroberfläche an eisfreien Tagen braucht der Teich im Winter keine besondere Pflege.

Teichbau mit Folie

Soll der Teich einen natürlichen Charakter erhalten, empfiehlt sich die Anlage mit Teichfolie. Auch große Flächen werden besser von Hand modelliert und mit Folie ausgelegt. Hierfür ist schon beim Aushub darauf zu achten, verschiedene Wasserzonen auszuarbeiten. Auch sollte das Ufer nicht zu steil sein, damit die Teichfolie später nicht abrutscht. Steht der Grundriss des Teichs, werden zunächst Wurzeln, Pflanzenteile und Steine gründlich herausgeharkt und entfernt, der Boden sodann verdichtet und etwa 10 Zentimeter hoch mit Sand bedeckt. Hierauf wird das Vlies ausgelegt, welches später die Teichfolie schützen soll. Teichbauer haben die Wahl zwischen PVC-, PE-und EPDM-Folie. Welche Folie für den eigenen Bedarf am besten geeignet ist, kann im Fachhandel erfragt werden.

Um dem Teich von Anfang an ein natürliches Aussehen zu verleihen, empfiehlt sich zusätzlich das Auslegen eines Pflanzvlieses im Randbereich. Hier können Gräser und Sumpfpflanzen eingesät oder Moose gesetzt werden, der hässliche Anblick von einem Stück blanker Folie zwischen Wasseroberfläche und Steinufer wird vermieden. Folie und Pflanzvlies werden ringsherum mit schweren Steinen fixiert, die beides sicher an ihrem Platz halten. Durch die Bepflanzung innen und außen erhält der Teich bereits nach einem Jahr ein natürliches Aussehen und auch ein Teil der willkürlich platzierten Steine wird auf natürliche Art und Weise verdeckt.

Der Fertigteich

Fertigteiche sind im Handumdrehen eingesetzt und bieten darüber hinaus den Vorteil, dass hier verschieden tiefe Wasserzonen bereits vorgegeben sind und nicht mühsam modelliert werden müssen. So können die jeweils geeigneten Pflanzen ganz einfach eingesetzt werden. Für den Fertigteich wird die Erde in der Größe und Form des Teichbeckens ausgehoben. An den Seiten und am Boden sollte dabei auf etwa 10 Zentimeter Zugabe geachtet werden.

Die ausgehobene Grube wird am Boden 10 Zentimeter hoch mit Sand gefüllt. Hierauf wird das Becken mit Hilfe einer Wasserwaage gerade eingesetzt. Die Ränder werden mit einer Mischung aus Schlamm und Sand gefüllt. Das verleiht dem Teich einen festen und geraden Stand. Nun können schon die Teichpflanzen eingesetzt werden. Ob dabei Teicherde verwendet werden soll oder nicht, ist immer ein Streitpunkt zwischen den Teichbesitzern. Viele Teichbauer ziehen das Auslegen der Pflanzkörbe mit Vlies vor, auf das dann Teicherde, die Pflanzen und als oberste Schicht Kies gefüllt werden. Gerade in kleineren Teichen hat sich jedoch das Einsetzen der Pflanzen in reinen Kies, ohne Zugabe von (Teich)erde bewährt, erspart dies doch später viel Pflegearbeit. Bei der Verwendung von Erde verschlämmen kleinere Wasserflächen sehr schnell, was zusätzliche Reinigungsarbeiten nach sich zieht. Die Pflanzen gedeihen auch ohne Erde prächtig, denn sie filtern die nötigen Nährstoffe aus dem Wasser.

Miniteich im Gefäß

Wer in Sitzplatznähe einen Miniteich im Gefäß anlegen möchte, wählt am besten gleich ein wasserdichtes und frosthartes Gefäß. Ansonsten eignen sich auch Holztröge, halbe Weinfässer oder Eigenkonstruktionen aus Holz, wenn sie mit Teichfolie ausgelegt werden. Die verwendete Folie sollte mindestens drei Millimeter dick sein. Diese wird auf dem Boden des Gefäßes glatt ausgelegt, schwere Steine halten sie an Ort und Stelle. Nun wird die Folie an den Wänden hochgezogen. Dabei darauf achten, dass sie nicht zu stark gespannt wird, sonst könnte sie beim Befüllen reißen. Am oberen Rand des Gefäßes wird die Folie gut festgetackert und überstehende Ränder abgeschnitten. Um verschiedene Wassertiefen zu erreichen, kann der Boden mit Steinen ausgelegt werden, auf denen später die Pflanzkörbe ihren Platz finden.

Pflanzen für Miniteiche

Für Miniteiche und Mini-Wassergärten sollten niedrig wachsende Pflanzen mit wenig Ausbreitungsdrang eingesetzt werden. Neben Zwerg-Seerosen eignen sich Zwerg-Bambus, der Froschlöffel, die Sumpfcalla, die Gauklerblume, der Blutweiderich, das Pfennigkraut und das Sumpf-Vergissmeinnicht.

Fische im Teich: Zu den beliebtesten Fischarten, die im Gartenteich angesiedelt werden, gehören der Goldfisch und der Bitterling. Beide Arten werden am besten in kleineren Gruppen in den Teich gesetzt. Der Goldfisch braucht zur Vermehrung kleine Höhlen, der Bitterling legt seine Eier in Muscheln ab. Der Goldfisch ernährt sich von Pflanzen, Insekten und Würmern, der Bitterling verspeist daneben auch noch Kleinkrebse.

Sehr beliebt, aber auch weitaus kostspieliger ist die Besetzung des Teichs mit Koi-Karpfen. Kois sind nicht nur teuer in der Anschaffung, sondern auch sehr pflegeintensiv, müssen sie doch regelmäßig gefüttert, das Wasser sorgfältig gefiltert und im Winter beheizt werden. Koi-Karpfen sollten ebenfalls in Gruppen von nicht weniger als 5 Fischen in den Teich gesetzt werden. Wer Koi-Karpfen in seinem Teich beherbergt, muss entsprechend robuste Pflanzen wie Seerosen auswählen.

Der Gartenteich im Winter

Bevor die kalte Jahreszeit anbricht, muss der Teich entsprechend vorbereitet werden, damit Tiere und Pflanzen den Winter unbeschadet überstehen. Nach der letzten großen Reinigung im Herbst werden der Teichfilter und die Teichpumpe und gegebenenfalls Dekoelemente wie nicht fest installierte Wasserspiele aus dem Teich entfernt. Dies sollte geschehen, sobald es merklich kälter wird und nicht erst, wenn die ersten Fröste hereinbrechen. Filter und Pumpe werden vor der Lagerung in einem frostfreien Raum gründlich gereinigt. Die Pumpe wird zum Lagern am besten in einen mit Wasser gefüllten Eimer gestellt. Dies verhindert ein Austrocknen der Pumpe, die Funktionsfähigkeit wird erhalten. Das Wasser im Eimer sollte in regelmäßigen Abständen gewechselt werden. Der gereinigte Filter wird besser an einem trockenen Platz gelagert.

Auch die Pflanzen gilt es auf den Winter vorzubereiten. Weniger frostharte Arten werden samt Pflanzkorb in tiefere Wasserzonen gestellt. Röhrengewächse werden zurückgeschnitten, aber nur so weit, dass noch ein Teil der Halme aus dem Wasser herausragt. Nur so ist eine weitere Versorgung des Teichs mit Sauerstoff gewährleistet. In sehr kalten Lagen und vor allem, wenn der Teich von Fischen bewohnt wird, empfiehlt sich eine Teichheizung. Sie stellt sicher, dass Fische und Pflanzen ein angenehmes Klima vorfinden und der Teich nicht komplett von Eis überdeckt wird. Wer genug Platz zur Verfügung hat, kann aber auch auf die Teichheizung verzichten und die Teichfische sowie frostempfindliche Pflanzen in einem im Handel erhältlichen Faltbecken unterbringen, welches in einem Kellerraum oder im Wintergarten aufgestellt wird. Diese Becken sind im Sortiment des Aquaristik-Zubehörs zu finden und sind für Teichfische ebenfalls sehr gut geeignet.

Für eisfreie Wasseroberfläche sorgen

Für Teiche ohne Fische eignen sich auch Eisfreihalter, die einen Teil der Wasseroberfläche vor dem Zufrieren bewahren und somit dafür sorgen, dass der Teich auch im Winter mit Sauerstoff versorgt wird. In den weniger kalten Perioden, in denen der Teich nicht zugefroren ist, sollte die Oberfläche regelmäßig von Pflanzenteilen und Blättern befreit werden, da die biologischen Prozesse wesentlich langsamer ablaufen.

Wer nur einen Miniteich oder einen aus mehreren Wasserbottichen bestehenden Mini-Wassergarten besitzt, sollte die Pflanzen über den Winter in einem frostfreien Raum lagern. Die Gefahr ist sonst zu groß, dass der Teich bis zum Boden durchfriert und die Pflanzen Schaden nehmen. Die Teichpflanzen werden mitsamt den Pflanzkörben in eine Wanne oder ein anderes Behältnis mit Wasser gestellt und können so den Winter unbeschadet überstehen. Je nach Art werden sie über den Winter zurückgeschnitten, ähnlich wie Gartenstauden. Der Miniteich oder die Wasserbehältnisse können vor dem Frost gegebenenfalls geleert werden, um Schäden durch Frost zu vermeiden. Mobile Gefäße werden gründlich gereinigt und bis zum nächsten Einsatz an einem trockenen, frostfreien Ort gelagert, in den Garten integrierte Miniteiche können abgedeckt werden, um eine übermäßige Verschmutzung zu vermeiden. Ab April, wenn keine starken Fröste mehr zu erwarten sind, können die Pflanzen dann wieder in den zuvor gereinigten Teich übersiedeln.

pampas gras

Imposant, majestätisch und elegant – Pampasgras ist als exotischer Solitär aus den heimischen Vorgärten nicht mehr wegzudenken. Ursprünglich in den warmen Ebenen Südamerikas beheimatet, bevorzugt das mannshohe Gewächs auch in unseren Breiten einen sonnigen und trockenen Standort. Der Boden muss gut durchlässig und nahrhaft sein. Während der Vegetationsperiode sollte ausreichend gegossen werden.

Woher kommt der Name „Pampasgras?

Das Gras kommt ursprünglich aus der Pampa – Region in Südamerika, an der Mündung des Río de la Plata. Dies ist eine richtige Grassteppe. Das Wort Pampa wird in Südamerika ähnlich verwendet, wie beispielsweise in Australien das „Outback“. Auch in Deutschland ist eine „Pampa“ ein sehr entlegenes Stückchen Land. „Das liegt ja in der tiefsten Pampa“.

Pampasgras ein Highlight im eigenen Garten

Im Sommer feucht, im Winter trocken: Für die Winterpause wird Pampasgras durch Anhäufeln mit Erde und Laub vor Frost und Feuchtigkeit geschützt. Der komplette Grasschopf wird zu einem Zopf zusammengebunden, um das Eindringen von Nässe zu verhindern. Abgestorbene, braune Blätter verbleiben über Herbst und Winter an der Pflanze und werden erst im Frühjahr entfernt.

Dann nämlich, wenn sich bereits neue Triebe zeigen. Grund für das späte Zurückschneiden: Wasser, das in Herbst und Winter in die abgeschnittenen Halme läuft, kann dem Wurzelstock schädigen und die Pflanze schwächen. Von diesen Pflegemaßnahmen abgesehen, zeigt sich Pampasgras als Lisää kasinopelej ä, blackjackiä, nettiarpoja ja muita rahapelejä pääset pelaamaan tästä linkistä. ausgesprochen robuste und vergleichsweise genügsame Staude.

Pampasgras äußerst attraktiv

Bescheiden in der Pflege, erweist sich der Exot gestalterisch als ausgesprochene „Diva“. Pampasgras lässt sich optisch nur schlecht mit anderen Stauden kombinieren, da kaum ein anderes Gewächs mit der ästhetischen Dominanz des „Südamerikaners“ konkurrieren kann. Pampasgras ist zweifelsohne etwas Besonderes – mit Recht verlangt der attraktive Exot daher auch besondere Aufmerksamkeit! Die Staude wird aus diesem Grunde am besten als Einzelpflanze auf einem entsprechend ausgewählten, kurz gehaltenen Rasenstück platziert.

Auch als Hintergrundbepflanzung für den Gartenteich ist das langblättrige Gras mit den filigranen Blütenbüscheln eine ideale Wahl. Effektvoll mit Gartenstrahlern illuminiert, setzt die prächtige Erscheinung der Staude stilvolle Akzente auch in lauen Sommernächten. Selbst im Kübel gedeiht das Gras der Pampa problemlos und so lässt sich die attraktive Pflanze auch auf Balkon und Terrasse als dekorativer Sichtschutz verwenden.

Doch nicht nur im Sommer erfreut Pampasgras das Auge des Betrachters. Getrocknet kann Pampasgras das ganze Jahr über hervorragend als stilvolle Dekoration für die große Bodenvase verwendet werden. Zarte Pracht in Weiß oder Rosa – wer sich für das filigran blühende Gras Südamerikas entscheidet, findet ein großes Angebot erstklassiger Pflanzen im Gartenfachhandel. So ist Pampasgras von Baldur Garten winterhart und pflegeleicht – und mit üppigen Blütenbüscheln kann bereits im ersten Standjahr gerechnet werden.

  • Cortaderia selloana ‚White‘ Pampasgras
  • Wuchshöhe: ca. 250 cm
  • Blütezeit: August bis Oktober
  • Standort: Sonne
Wie schneide ich eine Hecke richtig

Heckenschnitte

Jetzt noch mal schnell die milden Temperaturen nutzen und ran an die Hecke. Heckenpflanzen erhalten Ihre Form durch regelmäßiges Schneiden. Junge immergrüne Heckenpflanzen sollten in den ersten beiden Standjahren mehrmals geschnitten werden, damit sie eine dichte Form bekommen. Der fachmännische Heckenschnitt erfolgt in der Regel mit einer kleinen, handlichen elektrischen oder mechanischen Heckenschere.

In den späteren Standjahren hängt die Schnitthäufigkeit vom Wachstum der neuen Triebe ab. Sind diese 12 bis 15 Zentimeter lang, kürzt man diese bis auf etwa 5 Zentimeter. So wächst die Hecke dicht heran, bis sie die gewünschte Höhe erreicht. Immergrüne Heckenpflanzen (Lebensbäume, Eiben, Zypressen) sollten Ihren ersten Reduktionsschnitt im Herbst bekommen (ab ca. August / September). Der Zeitpunkt für das Schneiden richtet sich mehr oder weniger auch nach den Wetterbedingungen und der Ausreife der über den Sommer neu gebildeten Triebe. Der Heckenschnitt sollte am besten an einem milden Herbsttag erfolgen, damit die Pflanzen im nächsten Frühjahr wieder gut austreiben können. Sollten Sie den Schnittzeitpunkt verpasst haben, kann eine immergrüne Koniferenhecke auch vor dem nächsten Neuaustrieb im Frühjahr des Folgejahres bis Februar / März geschnitten werden.

Laubholzhecken sollten vor dem Pflanzen im Frühjahr auf die Hälfte der Lieferhöhe zurückgeschnitten werden. Locker wachsende Hecken sollten in den ersten Standjahren nur wenig ausgeschnitten werden. Nadelgehölze und immergrüne Hecken werden in der Regel nur im August/September geschnitten. “Strenge Laubhecken” werden zweimal im Jahr nachgeschnitten, im Juni (Sommerschnitt) und im Nachwinter/frühen Frühling (März bis April). Das Schneiden von Hecken erfolgt im allgemeinen trapezförmig, damit sie gut belichtet werden und somit auch in den unteren Partien dicht bleiben. Die Regel besagt auch: “Je mehr im oberen Pflanzenbereich geschnitten wird, desto stärker erfolgt der Wuchs im seitlichen und unteren Pflanzenbereich”.

Hecke schneiden mit einer elektrischen Heckenschere

Eine Elektro Heckenschere ist im Vergleich zu einer konventionellen Heckenschere klar im Vorteil und bedienerfreundlicher: Die Hecke wird nicht mit Muskelkraft, sondern durch den Antrieb der Elektro Heckenschere betrieben. Im Bereich der Elektro Heckenscheren gibt es zudem noch weitere Abstufungen: Zum einen gibt es eine Elektro Heckenschere, die über ein Kabel mit Strom versorgt wird, und zum anderen die so genannte Akku Heckenschere. Die Akku Heckenschere besitzt einige Vorteile im Vergleich zu anderen Heckenscheren Modellen.

Gegenüber Benzin Heckenscheren ist die Akku Heckenschere vom Gewicht her leichter, somit handlicher und kommt ganz ohne schädliche Abgase aus. Im Vergleich zu einer Elektro Heckenschere, die mit Kabel die Stromzufuhr regelt, ist die Akku Heckenschere deutlich flexibler: Der Benutzer kann auf Verlängerungskabel verzichten, und das Kabel ist bei dem Schneiden der Hecke nicht im Weg, so dass keinerlei Gefahr besteht, aus Versehen das Stromkabel zu durchschneiden – ein klares Plus für die Akku Heckenschere.

Auf dem Markt finden sich Akku Heckenscheren mit einem sehr gutem Preis-/Leistungsverhältnis von bekannten Herstellern wie zum Beispiel von Black&Decker, Bosch oder von Einhell. Manche Akku Heckenscheren werden direkt mit einem Zweitakku verkauft, der im Lieferumfang mit enthalten ist. Entscheidet man sich für eine Akku Heckenschere ohne Ersatzakku, sollte man sich beim Kauf eines zweiten Akkus für die Heckenschere für den leistungsfähigsten Akku entscheiden.

Vorteile beim Akku Gerät

Die modernsten aktuellen Akku Heckenscheren zeichnen sich durch ein geringes Gewicht aus, schneiden ohne zu haken und verfügen im Bereich der Akkus über die so genannte Li-Io-Akkutechnik (Lithium Ionen Akku). Der Vorteil dieser Akkus gegenüber älteren Modellen, die mit Ni-Cd oder mit Ni-Mh-Akkus versehen sind: Es kann keine Selbstentladung vorkommen, so dass der voll aufgeladene Akku auch nach einem längeren Zeitraum noch vollständig einsatzfähig ist. Bei älteren Akku Modellen (die auch geringfügig schwerer sind) kann es nach einer längeren Nichtbenutzung des Geräts zu Teilladungen kommen, die bei einem Li-Io Akku keinerlei Problem darstellen. Ein voll aufgeladener Li-Io Akku hält ungefähr 50 Minuten.

Die leichtesten Akku Heckenscheren wiegen nur knapp über 2 Kilo und garantieren somit ein ermüdungsfreies Schneiden. Auf Grund von laserstrahlgeschnittenen und diamantgeschliffenen Messern bieten moderne Akku Heckenscheren einen sauberen und kraftvollen Schnittansatz. Eine Akku Heckenschere ist die idealste Lösung für den Kauf einer Heckenschere, weil die Vorteile gegenüber konventionellen Heckenscheren, Benzin Heckenscheren und Elektro Heckenscheren mit Kabel nicht von der Hand zu weisen sind. Es empfiehlt sich in jedem Fall der Kauf eines zweiten Akkus für die Heckenschere, um effizienter am Stück mit der Akku Heckenschere arbeiten zu können.

Normale Garten Heckenscheren verwenden

Garten Heckenschere ist nicht gleich Garten Heckenschere. Neben dem größten Unterschied (manuell oder elektrisch) gibt es Heckenscheren für den Garten in den verschiedensten Ausfertigungen zu kaufen. Bei dem Kauf einer Garten Heckenschere muss zuerst die Frage beantwortet werden: Für welchen Zweck brauche ich die Heckenschere in erster Linie?

Wer größere Hecken im Garten mit der Heckenschere schneiden will, kauft am besten direkt eine Elektro Heckenschere oder eine Benzin Heckenschere greifen. Bei einer Elektro Heckenschere werden die Messer so angelegt, dass mit der Elektro Heckenschere auch dickere Äste ohne Probleme glatt und sauber abgeschnitten werden können. Wenn hoch gewachsene geschnitten werden müssen, muss man nicht automatisch auf eine Leiter klettern, denn für hohe Büsche werden so genannte Teleskopscheren eingesetzt. Bei kleineren Hecken reicht eine konventionelle manuell betriebene Garten Heckenschere voll und ganz aus. Aber auch hier kommt es auf die zu erledigende Arbeit an: Hoch hängende Äste schneidet man am besten mit einer langstieligen Stabheckenschere, die weniger Kraftaufwand erfordert, während man bei dicken Ästen besser eine so genannte Getriebeschere einsetzt.

Bäume richtig stutzen

Um Bäume fachgerecht stutzen zu können, kommt es auch auf die Wahl der richtigen Garten Heckenschere an: Bei größeren Bäumen sollte man zum Zurückschneiden einen speziellen Baumschneider nutzen. Hier empfiehlt sich der Einsatz von einschneidigen Gartenscheren, den so genannten Ambossschneidern. Bei den Ambossschneidern wird die Schneide gegen eine feste und vor allen Dingen stumpfe Unterlage gezogen. Dabei entsteht ein fast stummelloser, fachgerechter Schnitt ohne Quetschung der Äste erreicht wird. Wer in seinem Garten größere Bäume stehen hat und sich zum Zurückschneiden nicht persönlich in die Krone begeben möchte, sollte zu einem Baumschneider greifen.

Hierbei werden von Gartenexperten immer wieder einschneidige Gartenscheren empfohlen, so genannte Ambossschneider. Bei ihnen wird die Schneide gegen eine feste, aber stumpfe Unterlage gezogen, so dass die Äste stummellos und fachgerecht ohne eine Quetschung abgeschnitten werden können. Bei einem breiten Ambossschneider muss man darauf achten, dass die Rinde nicht beschädigt wird. Hier sollte man besser zu einer schmaleren und vor allen Dingen zweischneidigen Garten Heckenschere greifen, auch wenn man Schrägschnitte ansetzen will, denn dafür sind Ambossschneider nur sehr eingeschränkt geeignet. Die zweischneidigen Garten Heckenscheren funktionieren ähnlich wie eine Haushaltsschere. Meist mit einem überlangen Griff ausgestattet, kann man mit diesen Garten Heckenscheren eine größere Hebelwirkung und somit zugleich einen kraftvolleren Schnitt gewährleisten.

Wie vertikutiere ich richtig

Den Rasen vertikutieren – der richtige Weg

Ein schöner Rasen möchte regelmäßig gepflegt werden. Dazu gehört neben dem Mähen, Wässern und Düngen auch das Vertikutieren der grünen Fläche. Mindestens einmal im Jahr sollten Sie ihren Rasen vertikutieren, damit er von Moosen und verfilzten Gräsern befreit wird. Im Frühjahr und im Herbst ist dazu genau die richtige Zeit.

Was genau ist Rasen vertikutieren – Vorteile

Beim Rasen vertikutieren wird die Grasnarbe leicht verletzt und damit zu neuem Austrieb aktiviert. Altes verfilztes Gras wird dabei schonend entfernt. Auch Wildkräuter und Moose, die sich mitten im Rasen angesiedelt haben, werden beim Rasen vertikutieren sozusagen mit heraus gekämmt. Nach dieser Behandlung gelangt mehr Licht und Luft an die Grasnarbe und der Rasen kann wieder atmen. Auch die Düngernährsalze gelangen wieder besser an die Wurzeln der Gräser. Besonders bei verdichteten Böden ist das Rasen vertikutieren immer wieder notwendig. Idealerweise bearbeiten Sie ihren Rasen im Frühjahr wenn die Böden abgetrocknet sind. Und im zeitigen Herbst, damit sich der Rasen von der Prozedur noch erholen kann, bevor ihm Schnee und Frost zusetzen.

Rasen vertikutieren – so geht’s

Wenn der Rasen älter als 3 Jahre ist, dann können Sie mit dem Rasen vertikutieren beginnen. Bei einem neu angelegten Rasen ist es nicht sinnvoll, ihn zu vertikutieren. Erst nach Ablauf von rund 3 Jahren ist der grüne Teppich so stabil, dass damit begonnen werden kann. Es sollte zum Rasen vertikutieren trockenes Wetter vorherrschen und die Außentemperatur 8 Grad oder mehr betragen. Das ist deshalb wichtig, weil nach dem Rasen vertikutieren eventuell kahl gewordene Stellen gleich wieder zuwachsen können.

Vor dem Vertikutieren Ihres Rasens sollten sie ihn sehr kurz mähen. Eine Graslänge von rund 4 Zentimetern ist dabei optimal. Dann stellen Sie die Schnitttiefe Ihres Vertikutier-Gerätes auf 3 bis 5 Millimeter ein. Das ist genau die richtige Einstellung, um den Rasen schonend zu bearbeiten. Nun fahren Sie mit Ihrem Vertikutier-Gerät längs über die Rasenfläche. Nur bei sehr vernachlässigten Rasen ist es nötig, ihn sowohl längs als auch quer zu bearbeiten. Keine Sorge, wenn der Rasen hinterher etwas mitgenommen aussieht. In spätestens 3 Wochen freuen Sie sich über das gesunde Aussehen Ihres grünen Teppichs im Garten.verwilderter Rasen

Die Rasenpflege nach dem Vertikutieren

Bei einem älteren Rasen ist es zuweilen notwendig, an einigen kahl gewordenen Stellen neue Rasensaat zu streuen. Anschließend sollten Sie den gesamten Rasen gut wässern. Im Frühling können Sie nach dem Rasen vertikutieren einen stickstoffhaltigen Langzeitdünger aus bringen. Manche dieser Rasendünger beinhalten zusätzlich ein Mittel gegen den Unkrautbewuchs.

Je nach dem Zustand Ihres Rasens ist es empfehlenswert, wenn Sie weitere Pflegemaßnahmen vornehmen. Ein Grund für Moosbewuchs ist zu viel Feuchtigkeit im Rasen. Dagegen hilft beispielsweise die Einarbeitung von Sand in den Rasen. Auch wer eine tonige, schwere Bodenstruktur im Garten hat, sollte immer wieder etwas Sand einarbeiten. Damit wird über Jahre hinweg eine gewisse Drainage und Bodenlockerung erzielt.

Wohin mit dem Vertikutiergut?

Super, wenn Ihr Vertikutiergerät einen Grasfangkorb besitzt. Falls nicht, dann müssen Sie das Vertikutiergut selbst vom Rasen entfernen. Lassen Sie es am besten leicht antrocknen, dann ergibt es ein herrliches Mulchmaterial. Sie können es unter Sträuchern und zwischen den Blumen-Stauden auslegen. Es hält den Boden schön feucht und unterdrückt den Bewuchs von Unkräutern. Auch auf dem Kompost ist das Material gut aufgehoben. Voraussetzung hierfür ist, dass sich keine Wurzelunkräuter wie beispielsweise die Ackerwinde darin befinden. Ansonsten können Sie es in die Bio- oder in die Restmülltonne geben.

Welches Vertikutiergerät für welchen Garten

Entscheidend ist allein die Größe des Gartens. Für kleine Rasenflächen reicht ein von Hand betriebenes Vertikutier-Gerät, welches weder Strom noch Benzin benötigt. Für manche Gartenbesitzer stellt es eine willkommene sportliche Übung dar, solch einen Vertikutierer durch den Rasen zu schieben. Hand betriebene Vertikutierer eignen sich lediglich für sehr kleine Rasenstücke. Motor betriebene Vertikutiergeräte müssen nicht gleich gekauft, sie können auch ausgeliehen werden. Wer sich zum Kauf entschließt, sollte ein Gerät mit Grasfangkorb auswählen.

Elektro-Vertikutierer haben nicht so eine lange Leistungsdauer und müssen nach einiger Zeit abkühlen. Dies richtet sich nach der Quadratmeterfläche des Gartens Die mit Benzin betriebenen Vertikutierer leisten am meisten und bearbeiten mühelos auch stark verfilzte Stellen im Garten. Die Geräte sind unabhängig vom Strom und somit vom Haus. Der Komfort wirkt sich auf ihren Preis aus.

Wann Rasen vertikutieren?

Jeder Gartenliebhaber hat schon viel davon gehört, dass das Vertikutieren dem Rasen helfen soll, schön und kräftig zu werden. Wer Wert auf einen gepflegten Garten legt, wird auch gerne seinem Rasen etwas Fürsorge gönnen. Diese Fürsorge kann zur umfassenden Pflegekur werden, wenn der Rasen vertikutiert wird. Aber nicht jeder ist sicher, wann er den Rasen vertikutieren soll.

Wann Sie den Rasen vertikutieren, hat zunächst einmal etwas mit dem zu tun, was beim Vertikutieren bewirkt wird. Der Begriff Vertikutieren beschreibt ein vertikales Schneiden, denn es geht auf das französische coutre (Messer) zurück. Durch das Vertikutieren werden alle Verflechtungen aufgeschnitten, die der Rasen beim Wachstum entwickelt. Fremdpflanzen und Schnittgutreste sind dabei beteiligt, die Matte, die sich hier im Laufe der Zeit bildet, wird Rasenfilz genannt. Diese Verflechtungen hindern den Rasen daran, die zugeführten Nährstoffe aufzunehmen. Je dichter der Rasenfilz ist, desto schlechter wird er versorgt. Ein verfilzter Rasen wird auch sehr gerne von Moos besiedelt, das Klima dieses Teppichs bekommt dem ungewünschten Gast hervorragend. Mit dem Vertikutieren entfernen Sie nun alle fremden Pflanzen und lockern die Grasnabe so weit auf, dass Nährstoffe wieder guten Zugang haben.

Wann Sie den Rasen vertikutieren sollen, hängt also zuerst davon ab, wie verfilzt ihr Rasen ist. Wenn Sie von Anfang an jede Verfilzung unterbinden, können Sie sich auf einmal Vertikutieren im Frühjahr beschränken. Auch im Herbst kann der normal gepflegte Rasen noch einmal ein wenig aufgelockert werden. Dann kann er im nächsten Frühjahr optimal vorbereitet in die Wachstumsphase starten. Wenn Sie einen alten Rasen übernommen haben, der sehr verfilzt ist, braucht er ein wenig mehr Zuwendung. Ein gründlich verfilzter Rasen sollte mehrfach vertikutiert werden, sobald es möglich ist und solange es möglich ist.

Wann kann man Rasen vertikutieren, ohne ihm zu schaden?

Sie können den Rasen während der Gartensaison mehrfach vertikutieren, theoretisch geht das immer, wenn der Boden nicht gefroren ist. Meist haben Sie also von März bis Oktober Zeit, ihrem Rasen wieder Luft zu verschaffen. Sie sollten nur darauf achten, dass der Boden nicht zu feucht ist, bei sehr nassem Boden besteht die Gefahr, dass Sie die komplette Grasnabe beim Vertikutieren erfassen und rausziehen. Der Rasen sollte vor dem Vertikutieren so kurz wie möglich gemäht werden. Wenn es zu trocken ist, kann er nach dem Mähen einmal kräftig gegossen werden, damit er Kraft schöpft für die Schneidekur. Da der kurze Schnitt auch Stress für den Rasen ist, sollte erst am nächsten Tag vertikutiert werden, wenn die Rasenpflanzen sich beruhigt haben.

Sie können einen elektrisch angetriebenen Vertikutierer einsetzen, er ist mit rotierenden Messern besetzt, die die Arbeit erleichtern. Es gibt auch Handvertikutierer, die Sie über den Rasen schieben können, das erfordert aber ein wenig mehr Muskelkraft. Achten Sie auf die richtige Schnitttiefe, die Verfilzung soll aufgeschnitten werden, die tiefen Rasenwurzeln dürfen aber nicht beschädigt werden.

Es gibt also keine eindeutige Antwort darauf, wann Sie Rasen vertikutieren sollen, sondern das hängt auch vom Zustand des Rasens ab. Der zweite Gesichtspunkt, der mitbestimmt, wann Sie den Rasen vertikutieren, ist Ihr geplantes Vorgehen nach dem Vertikutieren. Denn auch jede Nachsaat sollte durch Vertikutieren vorbereitet werden.