Gartenpflege mit Geräten

Das verbreitetste Gerät zur Gartenpflege ist zweifellos der Rasenmäher. Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl verschiedener Typen der diversen Hersteller. Ein großes Spektrum an Maschinen, mit Benzin angetrieben, am Netz oder mit Akku mäht auch sehr hohes Gras und spezielle Roboter bahnen sich eigenständig den Weg durch den Garten. Zur Plege eignen sich Vertikutierer, die Unkraut, Moos sowie Rasenfilz entfernen und die Nährstoffaufnahme des Rasens verbessern. Dazu sind auch die Kanten zu pflegen, wenn die Grasscheren nicht be­quem sind, greifen Sie zum elektrischen Rasentrimmer. Ob Sie eine kraftvolle Intensivkur wünschen, oder dem Rasen eine schonende Ganzjahrespflege verordnen wollen, Modelle mit verschieden leistungsstarken Motoren erhältlich. Die lästigen Blätter erledigen Sie mit dem Laubsauger.

Der elektrische Rasenmäher – für den perfekten Rasen

Elektrische Rasenmäher sind recht leise Geräte, die sich gut in Wohngebieten eignen. Verglichen mit den Benzinmähern pflegen Sie damit kleine bis mittelgroße Flächen von 500 bis 700 m². Sie sind leicht und umweltfreundlich. Oft besitzen sie einen Tragegriff und sind mit einem Fangkorb ausgestattet. Bei der Arbeit achten Sie darauf, das Stromkabel nicht zu verletzen.

Der Akkumäher ist eine weitere Komfortstufe und lässt sich flexibel einsetzen. Ein höhenverstellbarer Griff und eine zentrale Schnitthöhenverstellung erleichtern die Arbeit. Die Elektro-Rasenmäher sind mit einem Messerstopp in der Regel ausgestattet, der dann aktiviert wird, wenn Sie den Sicherheitsbügel oder -schalter loslassen, damit keine Schäden durch rotierende Messer entstehen. Hat der Mäher ein Ecolabel der EU, können Sie ihn außerhalb der eigentlichen Mähzeiten benutzen.

Was früher die Heinzelmännchen vollbrachten, geht derzeit mit dem Mähroboter, ein Roboter, der Ihnen das Mähen abnimmt, den Rasen perfekt hinterlässt und Ihnen mehr Freizeit verschafft. Er mäht bis zu 1000 m² und kehrt automatisch zum Laden in seine Ladestation zurück. Manche Geräte sind nicht lauter als 60 dB und gute Modelle bekommen Sie bereits ab 1.000 Euro. Meist ist er mit einem PIN-Code gesichert, sodass Sie keinen Diebstahl fürchten müssen. Der Roboter, der geordnete Bahnen fährt, muss noch nicht Mal ununterbrochen arbeiten. Der Roboter bedankt sich für einen aufgeräumten Rasen, das Gras lasse Sie als Mulch einfach liegen.

Der elektrische Rasentrimmer und der Vertikutierer – Filz und Moos an den Kragen

Der Rasentrimmer ist ein Grasfresser, der mit einem Nylonfaden wie eine Sense arbeitet. Komfortabler als die Grasscheren arbeitet er mit starkem Motor und etwa 12.500 Umdrehungen und leistet gute Arbeit, weil er schnell und sauber trimmt. Praktisch ist beispielhaft eine Ausstattung mit halbautomatischer Fadenverlängerung durch eine Auftipp-Automatik oder automatischer Fadennachführung, die immer die richtige Länge des Fadens besorgt.

Eine Schutzkappe verhindert unabsichtliche Beschädigung von Möbeln oder Gewächsen. Die Arbeitshöhe und der Haltegriff sollten für den Nutzer verstellbar sein, da ist ein Teleskopstiel praktisch. Oft lassen sich die Geräte zum Trimmen und zum Kantenschneiden umrüsten. Ein Akku-Modell ist meist etwas teurer, dafür bieten die Hersteller ein Plus am Komfort und sparen nicht an guter Ausstattung wie den verstellbaren Zusatz-Handgriff sowie einen schwenkbaren Schneidkopf.

Der Vertikutierer ist eines der wichtigen elektrischen Gartenwerkzeuge, wenn Sie das Gras soll schön dicht sowie saftig grün und duftend frisch haben wollen, um sich im Sommer daran zu erfreuen. Meist ist eine Frühjahrskur fällig, in dem der Rasen richtig vertikutiert werden muss. Das Gerät ist ein Senkrechtschneider (vertical cut), mit dem Sie den den Rasen durchkämmen und den Filz und das Moos zerkleinern sowie zwischen den Grashalmen herausholen, weil die Messer nicht ganz so scharf sind wie beim Mäher. Kleine Löcher wachsen wieder zu, größere sähen Sie einfach nach. Sie brauchen ein schwereres Modell eher für harte Böden, leichte Geräte tun sich da schwerer. Bei manchen Geräten lässt sich die Messerwalze austauschen und eine Belüfterwalze mit Federkrallen einsetzen, die ausreicht bei leichter Verfilzung sowie den Rasen schont.

Der elektrische Laubsauger – weg mit dem bunten Herbstlaub

Wollen Sie größeres Areal vom Herbstlaub befreien, ist das zeitaufwendig manuell. Dafür kaufen Sie am besten einen Laubbläser. Sie räumen das Herbstlaub damit aus dem Weg und sammeln es auf einem Haufen an. Durch einen kräftigen Windstoß ist diese Arbeit schnell hinfällig, für denselben Zweck nutzen Sie gerne einen Laubsauger, der das Laub in einem Fangsack sammelt. So ist es besonders einfach zu entsorgen. Sie wählen zwischen verschiedenen Größen sowie Leistungsstufen.

Die meisten Modelle, die nur saugen können, kommen als Version mit Rädern, die Sie mühelos schieben. Zudem gibt es eine Kombination aus Bläser und -sauger, handlich und besonders flexibel in den Einsatzmöglichkeiten. Moderne Geräte können meist nicht nur zusätzlich blasen, sie häckseln das Laub auch. Damit zerkleinert die Maschine das Laub beim Einsaugen, sodass mehr in den Fangsack passt. Eventuell zerstören Sie beim Häckseln Kleinstlebewesen, die im Ökokreislauf gebraucht werden. Wenig Laub harken Sie deshalb mit dem Rechen zusammen.

Die elektrische Heckenschere

Unabdingbare Voraussetzung für den Einsatz einer elektrischen Heckenschere im Garten, ist ein gut erreichbarer Stromanschluss. Dies bedeutet jedoch, dass der Einsatz einer elektrischen Heckenschere im Garten durch die Länge des Kabels begrenzt wird. Ein Punkt ist die Bewegung mit dem Gerät. Benutzer von Heckenscheren haben einen größeren Bewegungsaufwand, oft wird mit weit ausholenden Bewegungen gearbeitet und daher ist eine höhere Kraftaufwendung erforderlich. Die Benutzung kann horizontal, vertikal und über Kopf erfolgen. Folglich sollte der Käufer einer elektrischen Heckenschere besonders auf deren Gewicht achten, wobei Scheren zwischen 2,6- 4 Kg wiegen. Dabei muss der Käufer für sich entscheiden, welches Gewicht er haben möchte.
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Über den Schwerpunkt braucht er sich in der Regel keine Sorgen zu machen, da die Heckenscheren in der Regel alle optimal ergonomisch ausbalanciert sind. Ebenso ermöglicht eine angepasste Winkeleinstellung den Einsatz der Schere für unterschiedliche Schnitte. Problematisch ist jedoch, dass bei einer elektrischen Heckenschere das Kabel bei allein Arbeiten hinter hergeschleppt werden muss. Dadurch besteht die Gefahr, dass dieses Kabel auch zerschnitten werden kann.

Der nächste wichtige Punkt ist die Sicherheit. Eine elektrische Heckenschere wird häufig den mit Benzin betriebenen vorgezogen. Dabei verfügen die meisten über ein Zweihand-Sicherheitsschaltersystem, vereinzelt über einen dritten Sicherheitsschalter oder einen Schnittgutsammler. Weiterhin sollte die Schere über einen Motor-Schnellstopp und eine Zugentlastung verfügen. Auch sollte ein langsames, also sanftes, Anfahren des Motors, möglich sein.

Vorteile einer elektrischen Heckenschere

Da die Stromabgabe direkt aus der Steckdose erfolgt, ist eine höhere Leistungsfähigkeit der Schere gegeben. Ebenso entfallen mögliche höhere Kosten durch den Kauf eines Ersatz-Akkus, zumal Akkus nur über eine begrenzte Lebensdauer verfügen. Ein weiterer Vorteil ist die größere Schnittlänge und die Messerabstände.

Dabei zeichnen sich ElektroHeckenscheren auch durch leistungsfähige umweltfreundliche Motoren aus; der Betrieb selbst ist leise und wartungsarm. Der größte Vorteil ist jedoch, dass störende Abgase nicht anfallen, der Motor einfach durch Knopfdruck eingeschaltet werden kann und das Gerät daher insgesamt umweltfreundlicher ist. Ebenso ist der Preis ein wesentliches Kriterium, da die verschiedenen elektrischen Heckenscheren günstiger sind, als vergleichbare Scheren beispielsweise mit Benzinmotor. Jedoch ist zu beachten, dass der Stromverbrauch beim Preis-Leistungs-Verhältnis mit berücksichtigt wird.

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