Gartenteich neu anlegen

Der Gartenteich

Ein Teich ist nicht nur ein besonderes, gestalterisches Element im Garten, sondern bietet auch vielen Tieren einen wichtigen Lebensraum, unabhängig von der Größe. Ein Gartenteich muss nicht unbedingt mehrere Quadratmeter messen, auch in kleineren Gärten oder sogar auf der Terrasse lässt sich der Traum vom Wassergarten verwirklichen.

Ein Teich wird am besten in Sitzplatznähe angelegt, damit die entspannende Wirkung des Wassers genossen und das sich bald einstellende Leben im und um den Teich ausgiebig beobachtet werden kann. Der Teich bekommt noch mehr dekorativen Charakter, wenn er mit einem Wasserspiel versehen und in den Abendstunden beleuchtet wird. Ein neu angelegter Teich glänzt bekanntlich noch nicht mit überschwänglicher Pflanzenfülle. Gerade für Grillpartys oder ähnliches kann die Wasseroberfläche mit abgeschnittenen Pfingstrosen-, Dahlien- oder Margeriten-Blüten und Schwimmkerzen dekoriert werden.

Egal ob Schwimmteich oder Mini-Wasserbecken, haben Kinder Zutritt zum Garten, sollte der Teich unbedingt gesichert werden. Für große Teiche ist eine Umzäunung die sicherste Variante. Kleinere Teiche können auch gut mit einem Gitter gesichert werden, welches in den Teich eingesetzt und etwa zehn Zentimeter unter der Wasseroberfläche fest montiert wird.

Wichtig bei der Anlage eines Gartenteichs ist der richtige Standort. Dieser sollte nicht in vollsonniger Lage sein. Besteht keine andere Möglichkeit, weil kein anderer Platz für den Teich zur Verfügung steht, sollten unbedingt schattenspendende Pflanzen eingesetzt werden, damit der Standort einen halbschattigen Charakter bekommt. In sonniger Lage würden die Algen schon bald wuchern, was letztendlich sehr pflegeaufwändig wäre. Als Schattenspender eignen sich beispielsweise hohe Gräser wie Bambus und Chinaschilf. Die Anlage direkt unter Bäumen ist eher ungünstig. Abfallende Blätter von Laubbäumen, vor allem im Herbst, verunreinigen das Wasser und beeinflussen damit die Wasserqualität negativ. Das biologische Gleichgewicht im Teich wird gestört. Ähnliches gilt für Nadelbäume, denn in den Teich fallende Nadeln führen eine Übersäuerung des Teichs herbei.

Gartenteich – wichtiger Lebensraum für Tiere

Fische im GartenteichEin Teich ist nicht nur ein besonderes, gestalterisches Element im Garten, sondern bietet auch vielen Tieren einen wichtigen Lebensraum, unabhängig von der Größe. Ein Gartenteich muss nicht unbedingt mehrere Quadratmeter messen, auch in kleineren Gärten oder sogar auf der Terrasse lässt sich der Traum vom Wassergarten verwirklichen.

Ein Teich wird am besten in Sitzplatznähe angelegt, damit die entspannende Wirkung des Wassers genossen und das sich bald einstellende Leben im und um den Teich ausgiebig beobachtet werden kann. Der Teich bekommt noch mehr dekorativen Charakter, wenn er mit einem Wasserspiel versehen und in den Abendstunden beleuchtet wird. Ein neu angelegter Teich glänzt bekanntlich noch nicht mit überschwänglicher Pflanzenfülle. Gerade für Grillpartys oder ähnliches kann die Wasseroberfläche mit abgeschnittenen Pfingstrosen-, Dahlien- oder Margeriten-Blüten und Schwimmkerzen dekoriert werden.

Egal ob Schwimmteich oder Mini-Wasserbecken, haben Kinder Zutritt zum Garten, sollte der Teich unbedingt gesichert werden. Für große Teiche ist eine Umzäunung die sicherste Variante. Kleinere Teiche können auch gut mit einem Gitter gesichert werden, welches in den Teich eingesetzt und etwa zehn Zentimeter unter der Wasseroberfläche fest montiert wird.

Standortwahl kann entscheidend sein!

Wichtig bei der Anlage eines Gartenteichs ist der richtige Standort. Dieser sollte nicht in vollsonniger Lage sein. Besteht keine andere Möglichkeit, weil kein anderer Platz für den Teich zur Verfügung steht, sollten unbedingt schattenspendende Pflanzen eingesetzt werden, damit der Standort einen halbschattigen Charakter bekommt. In sonniger Lage würden die Algen schon bald wuchern, was letztendlich sehr pflegeaufwändig wäre. Als Schattenspender eignen sich beispielsweise hohe Gräser wie Bambus und Chinaschilf. Die Anlage direkt unter Bäumen ist eher ungünstig. Abfallende Blätter von Laubbäumen, vor allem im Herbst, verunreinigen das Wasser und beeinflussen damit die Wasserqualität negativ. Das biologische Gleichgewicht im Teich wird gestört. Ähnliches gilt für Nadelbäume, denn in den Teich fallende Nadeln führen eine Übersäuerung des Teichs herbei.

Bei der Auswahl des Standorts ist weiterhin zu beachten, dass dort im Idealfall immer ein wenig Wind weht. Der Wind hält das Wasser in Bewegung, wodurch mehr Sauerstoff in den Teich gelangt und die Wasserqualität deutlich verbessert wird. Für viel Bewegung im Teich sorgen auch Wasserspiele oder Bachläufe. Wasserspiele sind vor allem für kleinere Teiche empfehlenswert, denn sie übernehmen hier gleichzeitig eine Umwälzfunktion. Je nach Teichfläche muss das Wasserspiel dennoch relativ klein ausgewählt werden. Als besonders geeignet und zudem einfach zu montieren erweisen sich Wasserglocken.

Bei der Auswahl des richtigen Standorts und der geeigneten Wasserpflanzen regulieren sich die biologischen Vorgänge im Teich normalerweise von selbst. Dennoch ist ein wenig Pflege notwendig, um die Wasserqualität auf einem konstant hohen Niveau zu halten. Dazu gehören neben einer Reinigung im Frühjahr und Herbst auch das Absammeln von abgestorbenen Pflanzenteilen, auf der Wasseroberfläche schwimmenden Blättern und der Einsatz bestimmter Pflegemittel zur Verbesserung der Wasserqualität.

Wer Fische in seinem Teich ansiedeln möchte, braucht eine entsprechende Größe und eine Wassertiefe von mindestens 120 Zentimetern. Teichfläche und Wassertiefe sollten dabei in einem realistischen Verhältnis zueinander stehen. Kleinere Teiche kommen mit einer Wassertiefe von bis zu 80 Zentimetern aus, während größere Flächen ab fünf Quadratmetern eine Wassertiefe von mindestens einem Meter aufweisen sollten. Aber auch ohne Fische wird sich schon sehr bald ein reges Leben am Teich einstellen. Zahlreiche Insekten, Libellen, Schmetterlinge, Vögel und vielleicht auch Frösche finden hier einen idealen Lebensraum, was letztendlich wieder dem Garten zugute kommt.

Geeignete Pflanzen

1. Pflanzen für die Flachwasserzone: Zu den beliebtesten Pflanzen für die Flachwasserzone zählt der Froschlöffel. Das anspruchslose Gewächs gedeiht sogar in der kleinsten Wasserschüssel, was ihn auch für Miniteiche und Tröge zur idealen Staude macht. Er erreicht eine Höhe von bis zu 90 Zentimetern und sollte in einer Wassertiefe von bis zu 20 Zentimetern an einen sonnigen bis halbschattigen Standort gepflanzt werden. Der Froschlöffel ist mehrjährig und blüht im Sommer weiß bis rosafarben. Da er sich mit den Jahren ausbreitet, reichen zwei Pflanzen auf einen Quadratmeter vollkommen aus.Pflanzen im Teich

Die ideale Filterpflanze ist der Igelkolben. Er stellt an den Standort die gleichen Ansprüche wie der Froschlöffel, erreicht eine Höhe von bis zu einem Meter und entwickelt stachelige Früchte, denen er seinen Namen verdankt. Da er viele Nährstoffe benötigt, sorgt er für ein gesundes Klima im Teich. Als Filterpflanze eignet sich außerdem der Kalmus. Da er eine Höhe von bis zu 150 Zentimetern erreicht, sollte er eher in den Hintergrund gepflanzt werden.

Bis zu einer Wassertiefe von 30 Zentimetern kann das Hechtkraut gesetzt werden. Es entwickelt in den Monaten Juni bis September blaue Blüten und erreicht einen Meter Gesamthöhe. Um Frostschäden zu vermeiden, muss der Pflanzkorb im Winter in tiefere Lagen versetzt werden.

2. Pflanzen für die Uferzone: Im Uferbereich werden gern schattenspendende Pflanzen wie Bambus, Chinaschilf, Pampasgras und Zyperngras eingesetzt, um große Hitze vom Teich fernzuhalten und somit einer übermäßigen Algenbildung vorzubeugen. Darüber hinaus sind hohe Gräser überaus dekorativ und bieten Lebensraum für viele Tiere. Als Sauerstofflieferant im Uferbereich kommt das Schilfrohr in Frage. Da es mehrere Meter hoch werden kann, dient es gleichzeitig als Schattenspender. Am besten gedeiht das Schilfrohr in Schlammböden.

Ein Alleskönner in Sachen Standortansprüche ist der Rohrkolben. Er kann in der Uferzone ebenso gesetzt werden wie in tieferem Wasser. Die Pflanze wird bis zu drei Meter hoch und hemmt durch ihren hohen Nährstoffbedarf das Algenwachstum.

3. Pflanzen für Tiefwasserzonen: Pflanzen in den Tiefwasserzonen halten den Teich im Gleichgewicht, denn sie benötigen viele Nährstoffe und bremsen damit den Algenwuchs, geben aber andererseits viel Sauerstoff an das Wasser ab.

Die beliebteste Teichpflanze für tiefe Zonen ist sicherlich die Seerose, aber auch die Seekanne bildet attraktive Blüten und kann in einer Tiefe bis zu 150 Zentimetern angepflanzt werden. In 50 Zentimetern Tiefe fühlt sich die wärmeliebende Lotusblume wohl, die blau-weiße Blüten ausbildet. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit und gutem Wachstum kann die Lotusblume auch in tiefere Zonen versetzt werden.

Etwas höher, nämlich in 30 Zentimetern Wassertiefe, wird die Wasserähre gesetzt. Sie wird bis zu 70 Zentimeter hoch und gehört zum Schutz vor Frost im Winter in tiefere Lagen.

Die Pflege des Gartenteichs

Der richtige Standort und eine kluge Auswahl von sauerstoffproduzierenden und algenhemmenden Pflanzen sorgen schon von Anfang an dafür, dass das Klima im Teich im Gleichgewicht bleibt. Dennoch bedarf es zu jeder Jahreszeit ein wenig Pflege. Mittel zur Verbesserung der Wasserqualität und Düngemittel sollten in möglichst geringen Mengen eingesetzt werden, um nicht zu stark in die natürlichen biologischen Prozesse einzugreifen und diese damit nachhaltig zu stören.

Am pflegeintensivsten ist der Teich im Frühjahr und im Herbst. Im Frühjahr muss der Teichboden mit Hilfe eines Schlammsaugers von Schlick und Pflanzenresten befreit werden. An der Oberfläche schwimmende Blätter, Pflanzenteile und Insekten müssen ebenfalls abgefischt werden. Werden im Teich Filter und Pumpen verwendet, sollten diese gründlich gesäubert und gegebenenfalls überholt werden. Teststreifen geben Auskunft darüber, wie es um die Wasserqualität bestellt ist. Zur Regulierung können im Handel erhältliche Produkte eingesetzt werden, um zum Beispiel trübes Wasser zu reinigen, dem Wasser Sauerstoff zuzuführen und die Ausbreitung von Algen zu unterdrücken. Im Frühjahr ist die ideale Zeit, um neue, zusätzliche Pflanzen mit Filterfunktion zu setzen. Auch außerhalb des Teichs überwinterte, frostempfindliche Pflanzen können nun wieder ihren ursprünglichen Platz im Teich einnehmen.

Pflegeprodukte können auch im Sommer verwendet werden, falls das Gleichgewicht trotz des Einsatzes reinigender Pflanzen gefährdet ist. Das ist besonders in sehr heißen Perioden der Fall oder wenn der Teich zu starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Wuchernde Algen sollten regelmäßig von Hand entfernt werden. Hierfür werden im Handel spezielle Algenbürsten angeboten, eine normale Flaschenbürste tut es aber auch. Stark wuchernde Pflanzen wie Seerosen sollten von Zeit zu Zeit zurückgeschnitten werden. Als Faustregel gilt, dass schwimmende Pflanzen nicht mehr als zwei Drittel der Teichfläche einnehmen sollten, um eine ausreichende Versorgung mit Sauerstoff zu gewährleisten.

Pflege im Herbst

Eine zweite, ähnlich arbeitsintensive Säuberung wie im Frühjahr steht dann auch noch einmal im Herbst an. Auch jetzt kommt wieder der Schlammsauger zum Einsatz, die Oberfläche wird von Blättern, Pflanzenresten und sonstigem Abfall befreit, damit der Teich möglichst wenig belastet in den Winter geht.

Vor dem Wintereinbruch müssen Filter und Pumpen entfernt, frostgefährdete Pflanzen tiefer gesetzt oder anderweitig gelagert werden. Fische aus kleineren Teichen können eventuell in ein Faltbecken umquartiert werden, welches in einem frostfreien Raum im Haus aufgestellt wird. In rauen Gegenden und bei recht niedrigen Wassertiefen besteht sonst die Gefahr, dass der Teich bis zum Boden durchfriert. Ansonsten sind die biologischen Prozesse im Teich während der kalten Jahreszeit weitgehend eingeschränkt. Ein Eisfreihalter sorgt dafür, dass das Wasser dennoch mit Sauerstoff versorgt wird, was für Tiere und Pflanzen überaus wichtig ist. Abgesehen von dem Absammeln loser Blätter und Pflanzenreste von der Wasseroberfläche an eisfreien Tagen braucht der Teich im Winter keine besondere Pflege.

Teichbau mit Folie

Soll der Teich einen natürlichen Charakter erhalten, empfiehlt sich die Anlage mit Teichfolie. Auch große Flächen werden besser von Hand modelliert und mit Folie ausgelegt. Hierfür ist schon beim Aushub darauf zu achten, verschiedene Wasserzonen auszuarbeiten. Auch sollte das Ufer nicht zu steil sein, damit die Teichfolie später nicht abrutscht. Steht der Grundriss des Teichs, werden zunächst Wurzeln, Pflanzenteile und Steine gründlich herausgeharkt und entfernt, der Boden sodann verdichtet und etwa 10 Zentimeter hoch mit Sand bedeckt. Hierauf wird das Vlies ausgelegt, welches später die Teichfolie schützen soll. Teichbauer haben die Wahl zwischen PVC-, PE-und EPDM-Folie. Welche Folie für den eigenen Bedarf am besten geeignet ist, kann im Fachhandel erfragt werden.

Um dem Teich von Anfang an ein natürliches Aussehen zu verleihen, empfiehlt sich zusätzlich das Auslegen eines Pflanzvlieses im Randbereich. Hier können Gräser und Sumpfpflanzen eingesät oder Moose gesetzt werden, der hässliche Anblick von einem Stück blanker Folie zwischen Wasseroberfläche und Steinufer wird vermieden. Folie und Pflanzvlies werden ringsherum mit schweren Steinen fixiert, die beides sicher an ihrem Platz halten. Durch die Bepflanzung innen und außen erhält der Teich bereits nach einem Jahr ein natürliches Aussehen und auch ein Teil der willkürlich platzierten Steine wird auf natürliche Art und Weise verdeckt.

Der Fertigteich

Fertigteiche sind im Handumdrehen eingesetzt und bieten darüber hinaus den Vorteil, dass hier verschieden tiefe Wasserzonen bereits vorgegeben sind und nicht mühsam modelliert werden müssen. So können die jeweils geeigneten Pflanzen ganz einfach eingesetzt werden. Für den Fertigteich wird die Erde in der Größe und Form des Teichbeckens ausgehoben. An den Seiten und am Boden sollte dabei auf etwa 10 Zentimeter Zugabe geachtet werden.

Die ausgehobene Grube wird am Boden 10 Zentimeter hoch mit Sand gefüllt. Hierauf wird das Becken mit Hilfe einer Wasserwaage gerade eingesetzt. Die Ränder werden mit einer Mischung aus Schlamm und Sand gefüllt. Das verleiht dem Teich einen festen und geraden Stand. Nun können schon die Teichpflanzen eingesetzt werden. Ob dabei Teicherde verwendet werden soll oder nicht, ist immer ein Streitpunkt zwischen den Teichbesitzern. Viele Teichbauer ziehen das Auslegen der Pflanzkörbe mit Vlies vor, auf das dann Teicherde, die Pflanzen und als oberste Schicht Kies gefüllt werden. Gerade in kleineren Teichen hat sich jedoch das Einsetzen der Pflanzen in reinen Kies, ohne Zugabe von (Teich)erde bewährt, erspart dies doch später viel Pflegearbeit. Bei der Verwendung von Erde verschlämmen kleinere Wasserflächen sehr schnell, was zusätzliche Reinigungsarbeiten nach sich zieht. Die Pflanzen gedeihen auch ohne Erde prächtig, denn sie filtern die nötigen Nährstoffe aus dem Wasser.

Miniteich im Gefäß

Wer in Sitzplatznähe einen Miniteich im Gefäß anlegen möchte, wählt am besten gleich ein wasserdichtes und frosthartes Gefäß. Ansonsten eignen sich auch Holztröge, halbe Weinfässer oder Eigenkonstruktionen aus Holz, wenn sie mit Teichfolie ausgelegt werden. Die verwendete Folie sollte mindestens drei Millimeter dick sein. Diese wird auf dem Boden des Gefäßes glatt ausgelegt, schwere Steine halten sie an Ort und Stelle. Nun wird die Folie an den Wänden hochgezogen. Dabei darauf achten, dass sie nicht zu stark gespannt wird, sonst könnte sie beim Befüllen reißen. Am oberen Rand des Gefäßes wird die Folie gut festgetackert und überstehende Ränder abgeschnitten. Um verschiedene Wassertiefen zu erreichen, kann der Boden mit Steinen ausgelegt werden, auf denen später die Pflanzkörbe ihren Platz finden.

Pflanzen für Miniteiche

Für Miniteiche und Mini-Wassergärten sollten niedrig wachsende Pflanzen mit wenig Ausbreitungsdrang eingesetzt werden. Neben Zwerg-Seerosen eignen sich Zwerg-Bambus, der Froschlöffel, die Sumpfcalla, die Gauklerblume, der Blutweiderich, das Pfennigkraut und das Sumpf-Vergissmeinnicht.

Fische im Teich: Zu den beliebtesten Fischarten, die im Gartenteich angesiedelt werden, gehören der Goldfisch und der Bitterling. Beide Arten werden am besten in kleineren Gruppen in den Teich gesetzt. Der Goldfisch braucht zur Vermehrung kleine Höhlen, der Bitterling legt seine Eier in Muscheln ab. Der Goldfisch ernährt sich von Pflanzen, Insekten und Würmern, der Bitterling verspeist daneben auch noch Kleinkrebse.

Sehr beliebt, aber auch weitaus kostspieliger ist die Besetzung des Teichs mit Koi-Karpfen. Kois sind nicht nur teuer in der Anschaffung, sondern auch sehr pflegeintensiv, müssen sie doch regelmäßig gefüttert, das Wasser sorgfältig gefiltert und im Winter beheizt werden. Koi-Karpfen sollten ebenfalls in Gruppen von nicht weniger als 5 Fischen in den Teich gesetzt werden. Wer Koi-Karpfen in seinem Teich beherbergt, muss entsprechend robuste Pflanzen wie Seerosen auswählen.

Der Gartenteich im Winter

Bevor die kalte Jahreszeit anbricht, muss der Teich entsprechend vorbereitet werden, damit Tiere und Pflanzen den Winter unbeschadet überstehen. Nach der letzten großen Reinigung im Herbst werden der Teichfilter und die Teichpumpe und gegebenenfalls Dekoelemente wie nicht fest installierte Wasserspiele aus dem Teich entfernt. Dies sollte geschehen, sobald es merklich kälter wird und nicht erst, wenn die ersten Fröste hereinbrechen. Filter und Pumpe werden vor der Lagerung in einem frostfreien Raum gründlich gereinigt. Die Pumpe wird zum Lagern am besten in einen mit Wasser gefüllten Eimer gestellt. Dies verhindert ein Austrocknen der Pumpe, die Funktionsfähigkeit wird erhalten. Das Wasser im Eimer sollte in regelmäßigen Abständen gewechselt werden. Der gereinigte Filter wird besser an einem trockenen Platz gelagert.

Auch die Pflanzen gilt es auf den Winter vorzubereiten. Weniger frostharte Arten werden samt Pflanzkorb in tiefere Wasserzonen gestellt. Röhrengewächse werden zurückgeschnitten, aber nur so weit, dass noch ein Teil der Halme aus dem Wasser herausragt. Nur so ist eine weitere Versorgung des Teichs mit Sauerstoff gewährleistet. In sehr kalten Lagen und vor allem, wenn der Teich von Fischen bewohnt wird, empfiehlt sich eine Teichheizung. Sie stellt sicher, dass Fische und Pflanzen ein angenehmes Klima vorfinden und der Teich nicht komplett von Eis überdeckt wird. Wer genug Platz zur Verfügung hat, kann aber auch auf die Teichheizung verzichten und die Teichfische sowie frostempfindliche Pflanzen in einem im Handel erhältlichen Faltbecken unterbringen, welches in einem Kellerraum oder im Wintergarten aufgestellt wird. Diese Becken sind im Sortiment des Aquaristik-Zubehörs zu finden und sind für Teichfische ebenfalls sehr gut geeignet.

Für eisfreie Wasseroberfläche sorgen

Für Teiche ohne Fische eignen sich auch Eisfreihalter, die einen Teil der Wasseroberfläche vor dem Zufrieren bewahren und somit dafür sorgen, dass der Teich auch im Winter mit Sauerstoff versorgt wird. In den weniger kalten Perioden, in denen der Teich nicht zugefroren ist, sollte die Oberfläche regelmäßig von Pflanzenteilen und Blättern befreit werden, da die biologischen Prozesse wesentlich langsamer ablaufen.

Wer nur einen Miniteich oder einen aus mehreren Wasserbottichen bestehenden Mini-Wassergarten besitzt, sollte die Pflanzen über den Winter in einem frostfreien Raum lagern. Die Gefahr ist sonst zu groß, dass der Teich bis zum Boden durchfriert und die Pflanzen Schaden nehmen. Die Teichpflanzen werden mitsamt den Pflanzkörben in eine Wanne oder ein anderes Behältnis mit Wasser gestellt und können so den Winter unbeschadet überstehen. Je nach Art werden sie über den Winter zurückgeschnitten, ähnlich wie Gartenstauden. Der Miniteich oder die Wasserbehältnisse können vor dem Frost gegebenenfalls geleert werden, um Schäden durch Frost zu vermeiden. Mobile Gefäße werden gründlich gereinigt und bis zum nächsten Einsatz an einem trockenen, frostfreien Ort gelagert, in den Garten integrierte Miniteiche können abgedeckt werden, um eine übermäßige Verschmutzung zu vermeiden. Ab April, wenn keine starken Fröste mehr zu erwarten sind, können die Pflanzen dann wieder in den zuvor gereinigten Teich übersiedeln.

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